Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review the glossary of psychoanalytic concepts…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching for a specific psychoanalytic concept, you may first want to review PEP Consolidated Psychoanalytic Glossary edited by Levinson. You can access it directly by clicking here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Pfitzner, R. (1999). Das Trauma in der Sicht der Budapester Schule. Luzifer-Amor, 12(23):9-24.

(1999). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 12(23):9-24

Das Trauma in der Sicht der Budapester Schule

Rudolf Pfitzner

Zur Einleitung in unser Thema muß ich auf einige Charakteristika der Budapester Schule - die ihre Glanzzeit zwischen den beiden Weltkriegen erreicht hat - hinweisen. Sie wurde weitgehend durch die Persönlichkeit von Sandor Ferenczi (1873-1933) und durch seine Ideen geprägt. Obwohl er lange Zeit der Lieblingsschüler und Freund seines Meisters Freud war und die beiden eng zusammengearbeitet haben, hat Ferenczi z. T. mit Billigung, später auch trotz Mißbilligung von Freud viele eigene Ideen und eigene analytische Haltungen entwickelt. Durch seine Entdeckungen und Gedanken vom Trauma in seinen letzten Lebensjahren ist es u. a. schließlich zu der Entzweiung der beiden Freunde und zu einer Kontroverse gekommen, die lange Zeit eine negative, bremsende Wirkung auf die Entwicklung der psychoanalytischen Theorie und Praxis ausgeübt und mit dazu beigetragen hat, daß die Entdeckungen der Budapester Schule - trotz einer relativen Blütezeit vor dem Zweiten Weltkrieg - z. T., insbesondere nach der Trennung durch den Eisernen Vorhang, in Vergessenheit gerieten.

Hier einige Grundideen, Schwerpunkte und Einstellungen von Ferenczi, die auch die Budapester Schule charakterisieren und die zum Verständnis der Auffassung der Budapester vom Trauma vorausgesetzt werden müssen:

1.   Ferenczi und seine Schüler messen den gesellschaftlichen Einflüssen, der äußeren Realität immer eine wesentliche Bedeutung bei neben der pathogenen Wirkung des intrapsychischen Konflikts, der inneren oder psychischen Realität.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.