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Vikár, G. (1999). Die Problematik der Aggression in der Auffassung von Imre Hermann und der „Budapester Schule“. Luzifer-Amor, 12(23):84-96.

(1999). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 12(23):84-96

Die Problematik der Aggression in der Auffassung von Imre Hermann und der „Budapester Schule“

György Vikár

Freud behandelte bekanntlich die Aggressivität in seiner ersten Triebtheorie lediglich als einen sado-masochistischen Partialtrieb des Sexualtriebes (Freud, 1905). Nach dem Ersten Weltkrieg postulierte er sie als einen selbständigen Trieb. Damals dachte er jedoch, daß der Gegenstand der Aggression, - gleich wie bei der Libido - das Ich, und ihr Ziel die Rückkehr ins Leblose sei; der Tod und das, was wir als Destruktivität wahrnehmen, sei eigentlich die Wendung des Todestriebes nach außen (Freud, 1920). Von da an erscheint der Sadomasochismus in der Freudschen Auffassung als eine „Vermischung“ der beiden Grundtriebe. Freuds Todestriebtheorie wurde jedoch von wenigen Psychoanalytikern anerkannt. Es verbreitete sich eher die Auffassung von Heinz Hartmann. Er vertrat die Ansicht, daß der Aggressionstrieb ursprünglich nach außen gerichtet sei, und er hielt die neutralisierte Aggression - neben der sublimierten Libido - für die Hauptenergiequelle der menschlichen Aktivität (Hartmann, 1939). Der Triebcharakter der Aggression wurde jedoch oft innerhalb und außerhalb der Psychoanalyse, auch über eine allgemeine Kritik des Triebbegriffes hinausgehend, scharf kritisiert; eine Abhandlung darüber würde jedoch den Rahmen dieser Studie überschreiten. Die Ansicht, nach der die Aggression kein selbständiger Trieb, sondern entweder die Komponente einer Triebtätigkeit (z.

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