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Szönyi, G. (1999). Das Budapester Modell der Supervision - Fragen von heute. Luzifer-Amor, 12(23):135-142.

(1999). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 12(23):135-142

Das Budapester Modell der Supervision - Fragen von heute

Gabor Szönyi

Kommt die Rede auf die sogenannte Budapester Praxis der Supervision, so trifft man auf höfliche Bewunderung und auf offene oder getarnte Zurückweisung. „Na ja, die erste Supervision bei dem Lehranalytiker. Das macht schon die Gegenübertragung kompliziert … Und die Ablösung …“ Man empfindet sich als Vertreter von etwas Exotischem, Altmodischem, der schonend aufgeklärt werden sollte. Man fühlt sich zum Erklären, zum Sich-Verteidigen gedrängt, bevor sich eine tiefergreifende Auseinandersetzung über das Thema entfalten könnte. Kommt es aber zu einem gewöhnlichen, fachlich-gesellschaftlichen Geplauder, so stellt es sich rasch heraus, daß die Praxis - also eine Supervision bei dem Lehranalytiker zu haben -, gar kein Exotikum ist, und dann und wann in vielen Vereinigungen geübt wurde und wird. Diese Tatsache ändert nichts daran, daß dieses Verfahren schlicht als schädlich, als Zwangsmaßnahme, als zu verheimlichende Entartung, in einigen Gesellschaften als Ketzerei betrachtet wird.

Die Weitergabe psychoanalytischen Wissens rückt immer mehr in den Mittelpunkt professioneller Diskussionen. Die Supervision ist in den letzten Jahrzehnten Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden (z.B. Wallerstein, Szecsõdy). Der Selbstverständlichkeit, mit der die Nützlichkeit der Supervision im allgemeinen betrachtet wird, wird eventuell ein Fragezeichen hinzugefügt.

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