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(1999). Vorwort. Luzifer-Amor, 12(24):5.

(1999). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 12(24):5

Vorwort

Vor nunmehr hundert Jahren hat die psychoanalytische Traumdeutung das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Für die Psychoanalyse ist dieses Datum von besonderer Bedeutung, denn es handelt sich hier nicht um ein Spezialthema in einer ihrer Unterdisziplinen. Freud selbst war der Ansicht, daß die Psychoanalyse mit der Traumdeutung begonnen habe. Er sah in ihr nicht nur den Königsweg zum Unbewußten, sondern auch eine Überbrückung der Kluft, die pathologische Phänomene scheinbar von den Normalvorgängen im menschlichen Seelenleben trennte. Sie war es, die in der Erschütterung der traumatheoretischen Ätiologie der Neurosen standhielt, sie war es auch, die den Zusammenhang seiner Selbstanalyse mit der Entdeckung der psychischen Realität der ödipalen Elternphantasien sicherte und damit den Wendepunkt zu einer umfassenden Lehre vom menschlichen Seelenleben überhaupt einleitete, in der die Analyse den Schritt von einem psychotherapeutischen Verfahren zu einer Tiefenpsychologie vollzog. Freuds eigenständige Leistung zu würdigen ist aber nur möglich, wenn man ihre Einbettung in die Geschichte der Traumforschung im 19. Jahrhundert verfolgt, ein Unternehmen, das leider lange Zeit vernachlässigt wurde, nun aber endlich doch in Angriff genommen zu werden beginnt.

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