Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search only within a publication time period…

PEP-Web Tip of the Day

Looking for articles in a specific time period? You can refine your search by using the Year feature in the Search Section. This tool could be useful for studying the impact of historical events on psychoanalytic theories.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Schröter, M. (1999). Hermann Swoboda (1873-1963): Früher Freud-Schüler und Kritiker der „Traumdeutung“. Luzifer-Amor, 12(24):49-64.

(1999). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 12(24):49-64

Hermann Swoboda (1873-1963): Früher Freud-Schüler und Kritiker der „Traumdeutung“

Michael Schröter

Zusammenfassung

Hermann Swoboda, Wiener Universitätspsychologe, bekannt durch den Plagiatsstreit mit Fließ, gehört zur Reihe der nicht-kanonischen frühen Freud-Schüler. Das wichtigste Zeugnis dafür ist sein Buch Die Perioden des menschlichen Organismus (1904). Es enthält eine ausführliche, kritische Rezeption der Traumdeutung, vermutlich die erste in der wissenschaftlichen Literatur, die aber ohne explizite Bezugnahme erfolgte und bisher unbemerkt geblieben ist. Gegen Freuds „Wunschtheorie“ setzte Swoboda die These, daß der Inhalt der Träume bestimmt werde durch den spontanen Auftrieb von Erinnerungen etc. ins Bewußtsein, der in verschiedenen periodischen Abständen erfolge. Damit wurde den Annahmen der Traumdeutung der Boden entzogen. Freud hatte die Konzeption des Buches beeinflußt (das zunächst wohl der „fachpsychologischen“ Fundierung seiner Lehre dienen sollte) und brach, nachdem seine Anregung derart gegen ihn gewandt worden war, den Kontakt zu Swoboda ab. Über diese Vorgänge gibt der Briefwechsel zwischen beiden, der gerade zur Edition vorbereitet wird (hg. Tögel & Schröter), neue Aufschlüsse. In den Diskussionen der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung wie in späteren Auflagen der Traumdeutung findet man bis 1912 Niederschläge der Auseinandersetzung mit Swobodas Traumtheorie.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.