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Berman, E. (2000). Struktur und Individualität in der psychoanalytischen Ausbildung. Die israelische Debatte. Luzifer-Amor, 13(26):93-112.

(2000). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 13(26):93-112

Struktur und Individualität in der psychoanalytischen Ausbildung. Die israelische Debatte

Emanuel Berman, Ph.D.

Es gibt zwei Geschichtsschreibungen. Die offiziell zugelassene, die stets wiederholt wird, (…) wenn jemand etwas über die Ausbildung zu sagen gedenkt,(…) beschreibt und erklärt die glänzenden Erfolge des Systems. Die andere Geschichtsschreibung, die nur Freud erwähnt, (…) erklärt den Fluch der Kämpfe, die unweigerlich mit unserer Ausbildungsorganisation verbunden zu sein scheinen (Balint 1948, 167).

Das gegenwärtig weltweit gültige Modell der psychoanalytischen Ausbildung basiert auf der Struktur des Berliner Institutes, das 1920 von Max Eitingon gegründet wurde. Sandor Ferenczis früherer Versuch, ein psychoanalytisches Institut zu gründen, fand 1919 in Budapest statt, war aber aufgrund politischer Unruhen nur kurzlebig. Unter dem Aspekt der starken antiautoritären Auffassung Ferenczis (Berman 1996) ist es faszinierend, darüber zu spekulieren, wie der Stil der Ausbildung heute wäre, hätte sein Institut seine älteren Rechte gewahrt. In der Realität dominierte jedoch das Eitingonsche Modell, und obwohl es seit den vierziger Jahren bei verschiedenen Gelegenheiten öffentlich kritisiert wurde, hat es sich bisher nicht verändert.

Im Rahmen des heutigen Versuches, alle Versuche psychoanalytischer Theorie und Technik einer Überprüfung zu unterziehen, sind eine unvoreingenommene und kritische Neubewertung der traditionellen Ausbildung und der Möglichkeit, Alternativen zu erwägen, dringende Aufgaben geworden.

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