Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: Books are sorted alphabetically…

PEP-Web Tip of the Day

The list of books available on PEP Web is sorted alphabetically, with the exception of Freud’s Collected Works, Glossaries, and Dictionaries. You can find this list in the Books Section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Klemann, M. (2002). 15. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse 1. bis 3.März 2002 in Tübingen. Luzifer-Amor, 15(30):175-184.

(2002). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 15(30):175-184

IV BERICHTE ÜBER TAGUNGEN UND FORSCHUNGSPROJEKTE

15. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse 1. bis 3.März 2002 in Tübingen

Manfred Klemann

Als Freud 1930 von der Stadt Frankfurt der Goethepreis verliehen wurde, unterstrich dies nicht nur die literarischen Qualitäten seiner Krankengeschichten, sondern auch das epochale Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Literatur. Inzwischen gehört psychoanalytisches Gedankengut zum basalen kulturellen Gemeinwissen, mit quasi „folkloristischen“ Zügen. Diesen kulturhistorischen Wurzeln nachzuspüren hatte sich Thomas Anz in seinem Vortrag - Psychoanalyse und literarische Moderne. Zu den Anfängen einer dramatischen Beziehung - zur Aufgabe gemacht und war reichlich fündig geworden. Im Zeitalter des Subjektes und seiner Identitätsprobleme (Stichwort: der innere Kampf) kommt der Psychoanalyse in Theorie und Praxis eine beinahe gyroskopische Funktion zu. Selbst ein Kind der Moderne, unterliegt sie ihren Brüchen und inneren Widersprüchen, produziert sie begeisterte Gefolgschaft und unerbittliche Feindschaft bis auf den heutigen Tag. Insofern sind literarische Lobreden auf die Psychoanalyse geradezu charakteristisch für die europäische und amerikanische Moderne. Exemplarisch sei hier Thomas Mann zu nennen, der einerseits voller Bewunderung die Psychoanalyse in den Rang einer „Weltbewegung“ erhob, ihr andererseits im Zauberberg in der Person des Krokowski ein unsympathisches Denkmal gesetzt hat. Eine nicht unerhebliche Zahl von Autoren bezeichneten sich selbst, dem Zeitgeist entsprechend, als „Analytiker“, so bspw.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.