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Federn, E. (2004). Paul Federn in der Geschichte der Psychoanalyse. Luzifer-Amor, 17(33):164-166.

(2004). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 17(33):164-166

Kleine Mitteilungen

Paul Federn in der Geschichte der Psychoanalyse

Ernst Federn

Vor 100 Jahren, 1903, wurde Paul Federn fünftes Mitglied der Psychologischen Mittwoch-Gesellschaft, aus der 1908 die Wiener Psychoanalytische Vereinigung hervorging. Vor ihm waren 1902 Rudolf Reitler, Alfred Adler, Max Kahane und Wilhelm Stekel mit Freud zum erstenmal Mittwoch abends im Hause Freuds zusammengekommen. Im Jahr 1906 stellte man ein neues Mitglied, Otto Rank, als Sekretär an. Er schrieb bis 1915, als er in den Krieg einrücken mußte, genaue Protokolle der Sitzungen, die erhalten geblieben und inzwischen in mehreren Sprachen veröffentlicht worden sind. Durch diese Protokolle sind wir darüber unterrichtet, welche Rolle Paul Federn am Beginn der psychoanalytischen Bewegung gespielt hat. Im Index erfahren wir, daß er sich mindestens 300 mal zu Wort gemeldet hat. Mit Ausnahme der Zeit von Mai bis August 1914, als Federn in den Vereinigten Staaten war, hat er niemals eine Mittwochsitzung versäumt.

Sein Beitritt zur Gruppe um Freud war schon deswegen eine kleine Sensation, da Federns Vater Salomon einer der angesehensten Ärzte Wiens war. 1901 wurde sein 70. Geburtstag in allen Wiener Zeitungen gefeiert. Er hat den Spharingometer, den Blutdruckmesser, in die medizinische Praxis eingeführt. Er spielte in der Gesellschaft der Ärzte eine Rolle, war Hausarzt des berühmten Professors Rokitansky und von Anton Bruckner sowie auch Arzt der Creditanstalt. Sein Sohn Paul war ein Lieblingsschüler des Internisten Nothnagel, der Paul Federn zu seinem Nachfolger als Hausarzt in der Familie Bauer machte, deren Tochter Wilma später seine Frau wurde.

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