Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To find a specific quote…

PEP-Web Tip of the Day

Trying to find a specific quote? Go to the Search section, and write it using quotation marks in “Search for Words or Phrases in Context.”

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Pigman, G.W., III (2004). Stefan Goldmann: Via regia zum Unbewußten. Freud und die Traumforschung im 19. Jahrhundert. Gießen (Psychosozial) 2003, 286 Seiten. 29.90 Euro.. Luzifer-Amor, 17(33):167-169.

(2004). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 17(33):167-169

Rezensionen und Anzeigen

Stefan Goldmann: Via regia zum Unbewußten. Freud und die Traumforschung im 19. Jahrhundert. Gießen (Psychosozial) 2003, 286 Seiten. 29.90 Euro.

Review by:
G. W. Pigman, III

Aus dem Englischen von
Hertha Wollenberg

Um es gleich vorweg zu sagen: Dieses Buch ist die bisher beste Untersuchung zur Traumliteratur des 19. Jahrhunderts und eine der besten historischen Arbeiten zur Traumforschung überhaupt. Goldmann bietet eine luzide Darstellung der deutschsprachigen Traumtheorien von Karl Friedrich Burdach (1830) bis Sigmund Freud (1900), wobei er viele philosophische, institutionelle und persönliche Verbindungen zwischen den Autoren aufdeckt. Fast jede Seite seines Buches bezeugt, wie fruchtbar es ist, die Quellen aus erster Hand zu lesen; einige der Archivdokumente, die er gefunden hat, sind sehr wertvoll, und ein philologischer Exkurs über Traumkomposita belegt die traditionellen und die originellen Aspekte von Freuds Terminologie. Zweimal lobt Goldmann das 1. Kapitel der Traumdeutung als die beste Einführung in die Traumtheorie des 19. Jahrhunderts. Was immer man von diesem Urteil halten mag, er selbst hat Freuds Kapitel klar übertroffen.

Die 1870er Jahre waren im deutschsprachigen Raum eine Blütezeit der Traumforschung. Goldmann zeigt, daß Wien und Leipzig deren Hauptzentren waren; jedem widmet er ein Kapitel. Das erste behandelt Konzeptionen der unbewußt symbolisierenden Traumtätigkeit, mit Schwerpunkt bei Karl Albert Scherner, Das Leben des Traums (1861), Johannes Volkelt, Die Traum-Phantasie (1875) und den Verbindungen beider zu Robert Vischer und seinem Vater Friedrich Theodor - namhaften Vertretern der psychologischen Ästhetik.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.