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Gödde, G. (2004). Katja Behling: Martha Freud. Die Frau des Genies. Mit einem Vorwort von Anton W. Freud. Berlin (Aufbau) 2002, 266 Seiten. 8.50 Euro.. Luzifer-Amor, 17(33):172-173.

(2004). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 17(33):172-173

Katja Behling: Martha Freud. Die Frau des Genies. Mit einem Vorwort von Anton W. Freud. Berlin (Aufbau) 2002, 266 Seiten. 8.50 Euro.

Review by:
Günter Gödde

Martha Freud (1861-1951) stand ihrem Mann als »vollkommene Bürgersfrau« (Gay) zur Seite. Ihr Ehrgeiz war es, ihm »die Misere des Alltags aus dem Weg zu räumen«. Es blieb nicht unbemerkt, daß ihr Verständnis für das wissenschaftliche Werk von Sigmund Freud begrenzt war. Und doch darf man ihre Persönlichkeit - ihre Lebenstüchtigkeit bis ins hohe Alter, ihre sozialen Kompetenzen und integrativen Fähigkeiten in der Familie - nicht unterschätzen. Die gleichaltrige Lou Andreas-Salomé bewunderte an ihr, daß sie »von ihrem Wesens- und Wirkenskreis aus unbeirrbar das Ihrige erfüllt, immer bereit in Entschiedenheit und Hingabe, gleich weit entfernt von überheblicher Einmischung in des Mannes Aufgaben wie von Unsicherem oder Nebenstehendem«. Daher müsse man nachdenklich sein »über diese Dinge, bei denen wir ›frei‹ und ›familiengebunden‹ gewöhnlich falsch unterscheiden«. Diese Warnung vor einer klischeehaften Einschätzung hat Katja Behling in ihrer Biographie von Martha Freud ernst genommen und ihr Urteil durchgängig in der nötigen Balance gehalten.

Die Biographie gewährt eine Reihe neuer Einblicke in das Leben von Martha Freud. So erfahren wir, daß ihr Vater, als sie sechs Jahre alt war, seine Insolvenz erklären mußte und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

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