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PEP-Web Tip of the Day

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Falzeder, E. (2004). Gerhard Dienes und Ralf Rother (Hg.): Die Gesetze des Vaters. Problematische Identitätsansprüche. Hans und Otto Gross, Sigmund Freud und Franz Kafka. Wien (Böhlau) 2003, 280 Seiten. 24.90 Euro.. Luzifer-Amor, 17(33):174-175.
    

(2004). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 17(33):174-175

Gerhard Dienes und Ralf Rother (Hg.): Die Gesetze des Vaters. Problematische Identitätsansprüche. Hans und Otto Gross, Sigmund Freud und Franz Kafka. Wien (Böhlau) 2003, 280 Seiten. 24.90 Euro.

Review by:
Ernst Falzeder

Dieses Buch vereinigt Texte zu einer großen Bandbreite von Themen. Die Klammer - »Gesetze des Vaters« und die Beschäftigung mit vier höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten und deren Werk - erlaubt es, letztlich über fast alles zu sprechen: Väter, Söhne, Mütter, Töchter, Gesetze, Abhängigkeit, Liebe, Haß …; und dies im Rahmen von Biographik, Literatur- und Kunstwissenschaft, Psychoanalyse, Kriminalistik, Jus, Theologie … Was die Geschichte der Psychoanalyse betrifft, so findet man, oft redundant, neben vielen bereits bekannten auch ein paar neue Informationen zu Vater und Sohn Gross, nichts Neues jedoch (und teils Fehlerhaftes) über Freud. Deutlich werden vor allem die zentralen Punkte in der Theorie von Otto Gross: der unausweichliche Konflikt zwischen dem »Eigenen« und dem »Fremden«, der entweder zu innerer Zerrissenheit oder zu Anpassung führe und letztlich nur in der Zertrümmerung des Vater- und der Errichtung des Mutterrechtes gelöst werden könne (vgl. den Beitrag von Bormuth in diesem Heft).

Gottfried Heuer bringt in seinem Beitrag über »Otto Gross und den Anarchismus« z. T. interessante Details und erinnert auch daran, daß dieser der analytische »Großvater« von Hermann Hesse war. Albrecht Götz von Olenhusen stützt sich in »Die Internierung und Entmündigung des Dr. med. Otto Gross und die Befreiungskampagne« auf von ihm recherchierte Primärquellen. Richard Fabers Beitrag beschäftigt sich mit Franziska zu Reventlow und ihrer Forderung nach der freien Verfügung der Frau über ihren Körper. Eva Züchner spürt Otto Gross’ (eher indirektem) Einfluß auf Dada Berlin nach. Zu Hans Gross sind v. a.

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