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Falzeder, E. (2004). Anna Freud-Bernays: Eine Wienerin in New York. Die Erinnerungen der Schwester Sigmund Freuds, hg. von Christfried Tögel. Berlin (Aufbau) 2004, 272 Seiten. 19.90 Euro.. Luzifer-Amor, 17(34):165-166.

(2004). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 17(34):165-166

Anna Freud-Bernays: Eine Wienerin in New York. Die Erinnerungen der Schwester Sigmund Freuds, hg. von Christfried Tögel. Berlin (Aufbau) 2004, 272 Seiten. 19.90 Euro.

Review by:
Ernst Falzeder

Kernstück des Buches ist die kommentierte Neuausgabe der Anfang der 1930er Jahre an abgelegener Stelle erschienenen und fast unbekannt gebliebenen Autobiographie von Anna Bernays, Freuds ältester Schwester, die 1892 mit ihrer Familie nach Amerika ausgewandert war, ergänzt durch ihre Erinnerungen an Freud. Hat der Text den Reprint verdient? Ich meine: ja.

Einmal der Erzählerin und ihrer Geschichte wegen. Hinter dem unprätentiösen, ja naiven Ton wird das Leben einer eindrucksvollen Frau sichtbar. Mit 16 Jahren bereits gibt sie Lektionen (zu denen sie auf Milch- und Brotwagen fährt, deren Kutscher sie mitnehmen); in ihrem Salon verkehrt Jung-Wien; wegen einer nächtlichen Fata Morgana weckt sie bei einer Schiffsfahrt alle Mitreisenden auf; sie hält 1914 in der Schweiz auf dem Hoteltisch eine flammende Rede pro Th. W. Wilson und plaudert mit der Schratt, der Schauspielerin und Freundin des Kaisers. Ihre Mischung von Weltbürgertum und Verwurzeltsein in Tradition und Herkunft fasziniert: sie ist polyglott, viel auf Reisen, doch bleibt sie in New York der deutschen Sprache treu und beschäftigt Wiener Dienstmädchen; sie wächst mit Schiller, Goethe, Ibsen und Richard Wagner auf, bildet aber während eines Aufenthaltes in Ungarn mit einem Londoner Paar und einer New Yorkerin »eine amerikanische Kolonie«, die den Ungarn »ein wenig Kultur« beibringt (S.

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