Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: PEP-Web Archive subscribers can access past articles and books…

PEP-Web Tip of the Day

If you are a PEP-Web Archive subscriber, you have access to all journal articles and books, except for articles published within the last three years, with a few exceptions.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Falzeder, E. (2004). Die Rundbriefe des »Geheimen Komitees«, Bd. 3: 1922, hg. von Gerhard Wittenberger und Christfried Tögel. Tübingen (edition diskord) 2003, 303 Seiten. 28 Euro.. Luzifer-Amor, 17(34):168-169.

(2004). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 17(34):168-169

Die Rundbriefe des »Geheimen Komitees«, Bd. 3: 1922, hg. von Gerhard Wittenberger und Christfried Tögel. Tübingen (edition diskord) 2003, 303 Seiten. 28 Euro.

Review by:
Ernst Falzeder

Am IPV-Kongreß in Den Haag (1920) beschlossen die Mitglieder des »Komitees«, des 1912/13 gegründeten informellen Führungszirkels der IPV, sich mittels regelmäßiger Rundbriefe über die wichtigsten Vorkommnisse und Pläne auf dem laufenden zu halten (ohne damit die persönlichere Korrespondenz aufzuheben). Die Briefe waren, wie Ferenczi zur Eröffnung feststellt, »Fragen der psychoanalytischen wissenschaftlichen Propaganda und Mitteilungen persönlicher Natur« gewidmet (Wittenberger u. Tögel 1999, S. 47). Ziel war eine effizientere Leitung und Kontrolle der psychoanalytischen Bewegung - in den Worten von Jones: »the opportunity of exercising our united influence on the official control of all matters concerning the Association« (Wittenberger u. Tögel 1999, S. 67).

Die Rundbriefe sind im wesentlichen eine Geschäftskorrespondenz, die aber zunehmend von persönlichen Konflikten und Fraktionsbildungen überlagert wird. Im Jahr 1922, dem der neu erschienene 3. Band gewidmet ist, entzünden sich die Konflikte vor allem an organisatorischen Fragen wie am Verhältnis zwischen dem Wiener psychoanalytischen Verlag und seiner englischen Abteilung, auf welches oft geschilderte Kapitel der Geschichte ich hier nicht eingehe. Aus der Fülle der sonst berührten Themen greife ich nur ein paar heraus, um gleichsam einen Vorgeschmack zu geben: die Diplom-und Laienfrage; die Aufnahme neuer Zweigvereinigungen in die IPV (Moskau, Leipzig, Indien); die Mitgliedschaft Homosexueller (wozu Freud eine für damalige Begriffe bemerkenswert liberale Haltung einnimmt); die Frage, ob die Komitee-Freunde »einige verläßliche Mitglieder ihrer Lokalgruppe« zu einem »Subkomité« organisieren sollten (dem allerdings die Existenz des »Hauptkomitees« zu verschweigen sei) (S.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.