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Weber, K. (2004). Hermann Rorschach: Briefwechsel, ausgewählt und hg. von Christian Müller und Rita Signer. Bern etc. (Huber) 2004, 488 Seiten. 34.95 Euro.. Luzifer-Amor, 17(34):170-171.

(2004). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 17(34):170-171

Hermann Rorschach: Briefwechsel, ausgewählt und hg. von Christian Müller und Rita Signer. Bern etc. (Huber) 2004, 488 Seiten. 34.95 Euro.

Review by:
Kaspar Weber

Wir begegnen in den weitgehend unbekannten Briefen Hermann Rorschach, dem Erfinder des 1921 veröffentlichten weltberühmten psychologischen Tests (ein »wahrnehmungsdiagnostisches Experiment« nannte er es), als Menschen, können die Ausarbeitung seines Experiments verfolgen und haben mit dem sorgfältig recherchierten und ausführlichen Kommentar geradezu ein Kompendium der schweizerischen Psychiatrie des ersten Jahrhundertviertels in der Hand. Deren einzigartige Bedeutung lag in der Öffnung für die Erkenntnisse der Psychoanalyse von 1900 an unter der Führung Eugen Bleulers.

Rorschach hatte als Medizinstudent in Zürich Bleulers Vorlesungen zwischen 1904 und 1906 besucht. Er beschloß damals, sich der Psychiatrie zuzuwenden (»Ich will nie mehr […] nur Bücher lesen, sondern Menschen«, schrieb er am 18. Februar 1906). Ohne die frühe Vertrautheit mit der neuen, psychodynamisch fundierten Psychiatrie hätte er auch seinen Test kaum entwickeln können.

In 39 Briefen an seine vier Jahre jüngere Schwester Anna erfahren wir von Rorschachs ausgedehnten Interessen für Literatur und bildende Kunst. Ein besonderes Kapitel ist seine Liebe zu Rußland: Mit 19 Jahren lernt er einen Russen kennen, einen »Mann von ca. 35 Jahren, Sektierer«, der »ein persönlicher Freund des grossen russischen Schriftstellers Graf Tolstoi« ist (S.

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