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Klemann, M. (2007). 20. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse, 23. bis 25. Februar 2007 in Tübingen. Luzifer-Amor, 20(40):169-170.
    

(2007). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 20(40):169-170

20. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse, 23. bis 25. Februar 2007 in Tübingen

Manfred Klemann

Zum zwanzigjährigen Bestehen des Symposions, das 1987 in Kassel ins Leben gerufen wurde und seit 1996 jährlich in Tübingen stattfindet, überraschten die Veranstalter Gerhard Fichtner und Albrecht Hirschmüller die Teilnehmer nicht nur mit einem Festmenü, sondern auch mit einer kleinen Broschüre, in der sämtliche Programme der zurückliegenden Symposien zusammengestellt waren.

Passend dazu eröffnete Helmut Junker, einer der Gründungsväter der Veranstaltung, den Reigen mit einem Vortrag über Das ungewusste Unbewusste. Zum Bedeutungsspektrum bei Goethe, Schiller und romantischen Dichtern. Als »literarischer Wilderer« präsentierte er nicht nur seine »Beute«, einen eklektischen Überblick zur Rede vom »Unbewussten« in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts, sondern erwies sich auch als kundiger »Pfadfinder«. So betonte er, dass sich der Begriff in der Romantik auf naturnahe Vorgänge (»Lebenskraft«) bezog - anders in der Aufklärung, wo damit ein Nichtwissen gemeint war. Erst Freud fasst das Unbewusste konzeptuell, indem er es präzisiert und spezifiziert (»Verdrängung«).

Gudrun Wolfgruber beleuchtete in ihrem Beitrag »Ein Mensch leidenschaftlichen Geistes …«. Anna O. - Bertha Pappenheim (1859-1936): Texturen einer weiblich-jüdischen Moderne und biografische Verwobenheiten vor allem den religiösen Hintergrund der besonderen Verknüpfung von Frauenbewegung und Sozialarbeit in der Lebensund Wirkungsgeschichte Bertha Pappenheims.

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