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Pigman, G.W., III (2011). Sigmund Freud: »Unterdeß halten wir zusammen«. Briefe an die Kinder, hg. von Michael Schröter unter Mitwirkung von Ingeborg Meyer-Palmedo und Ernst Falzeder. Berlin (Aufbau) 2010, 683 Seiten. 34 Euro.. Luzifer-Amor, 24(47):185-187.

(2011). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 24(47):185-187

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Sigmund Freud: »Unterdeß halten wir zusammen«. Briefe an die Kinder, hg. von Michael Schröter unter Mitwirkung von Ingeborg Meyer-Palmedo und Ernst Falzeder. Berlin (Aufbau) 2010, 683 Seiten. 34 Euro.

Review by:
G. W. Pigman, III

Aus dem Englischen von
Dominic Angeloch und Hertha Wollenberg

Freuds Liebe zu seinen Söhnen und Töchtern ist längst bekannt (siehe etwa Jones 1962, S. 454-456), doch die hier vorliegenden Briefe an seine fünf älteren Kinder bezeugen sie ausgiebig und in bewegender Weise. Mit wenigen Ausnahmen (vor allem einigen Grüßen an die Enkel) stammen alle hier versammelten Stücke aus einer Zeit, als die Kinder ihre ersten Schritte in die Unabhängigkeit machten oder bereits erwachsen waren. Gegenbriefe der Kinder sind kaum erhalten, und die gebotenen Auszüge rechtfertigen die Entscheidung des Herausgebers, eine Auswahl daraus zu treffen. Der Band zeigt also fast ausschließlich Freud als Verfasser von Briefen an seine erwachsenen Kinder und deren Ehepartner. So gut wie alle vorhandenen Briefe sind abgedruckt; nur einige wenige, die schon an anderer Stelle veröffentlicht waren (siehe etwa Freud 2002) und die nicht die Vater-Kind-Beziehung betreffen, wurden weggelassen.

Die Aufnahme der Briefe an die Schwiegertöchter und -söhne war besonders glücklich, weil man an ihnen erkennt, wie sehr Freud die Partnerwahl seiner Kinder akzeptierte. In der Spannung zwischen der Überzeugung, dass seine Tochter ihren Mann selbst aussuchen solle, und der Besorgnis, dass sie noch zu jung für die Ehe sei, teilte Freud Mathilde seine Bedenken bezüglich Robert Hollitscher offen mit. Die erhaltene Korrespondenz mit »Math« und »Rob« ist nicht umfangreich, zeigt aber, dass er später zumindest seinen Frieden mit der Wahl seiner Tochter gemacht hatte - und jedenfalls unterstützte er das Paar, als Roberts Geschäfte schlecht gingen (S.

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