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Tip: To review the glossary of psychoanalytic concepts…

PEP-Web Tip of the Day

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Mühlleitner, E. (2011). Mitchell G. Ash (Hg.): Psychoanalyse in totalitären und autoritären Regimen. Frankfurt a. M. (Brandes & Apsel) 2010, 343 Seiten. 32 Euro.. Luzifer-Amor, 24(47):193-194.

(2011). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 24(47):193-194

Mitchell G. Ash (Hg.): Psychoanalyse in totalitären und autoritären Regimen. Frankfurt a. M. (Brandes & Apsel) 2010, 343 Seiten. 32 Euro.

Review by:
Elke Mühlleitner

Der vorliegende Band stellt die »überarbeiteten Beiträge« einer in Wien im November 2008 abgehaltenen Tagung vor, und diese war »ihrerseits Bestandteil eines vom Zukunftsfonds der Republik Österreich geförderten Forschungsprojekts mit dem Titel ›Brüche und Kontinuitäten in der Geschichte der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung 1938-1945‹« (S. 27 f.). Der Herausgeber des Bandes und Leiter des Projekts, der Historiker Mitchell G. Ash, umreißt in seinen einführenden Bemerkungen unter dem Titel »Psychoanalyse unter nicht-demokratischen Herrschaftsverhältnissen« die Herausforderungen der neueren Wissenschaftsgeschichtsschreibung, wonach alte dualistische Diskurse und »unreflektierte Moralisierungen« nicht mehr state of the art seien, und genau diesen historiographischen Neuansatz empfiehlt er insbesondere auch für die Psychoanalyse. »Ziel«, so Ash, »ist es, das Nachdenken über diese Fragen in international vergleichender Perspektive und auf empirischer Basis anhand der Analyse einzelner, klar umgrenzter Beispiele ein Stück weiter voranzubringen« (S. 15).

Die 14 Beiträge - neben der Einleitung - laden in der Tat zum Nachdenken ein und bringen die Psychoanalysegeschichte auch »ein Stück« weiter. Doch weisen die auf sieben Untergruppen verteilten Aufsätze auch eine große Spannweite und fachliche Diskrepanz auf, die wiederum der interdisziplinären Zusammensetzung der Autorenschaft, aber auch der unterschiedlichen Quellenlage geschuldet sein mögen.

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