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Klemann, M. (2012). Christiane Wieder: Die Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé. Ihr Werk im Spannungsfeld zwischen Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2011, 109 Seiten. 14,95 Euro.. Luzifer-Amor, 25(49):175-177.
    

(2012). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 25(49):175-177

Christiane Wieder: Die Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé. Ihr Werk im Spannungsfeld zwischen Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2011, 109 Seiten. 14,95 Euro.

Review by:
Manfred Klemann

Die Analytikerin Andreas-Salomé in den Mittelpunkt zu stellen, mit dem Versprechen einer »längst überfälligen Korrektur einer einseitig geprägten Geschichtsschreibung«, macht neugierig. Im Vorwort, in der »Einführung« und in der »Annäherung« geizt Wieder nicht mit Superlativen, obwohl dann der »biographische Prolog« für Kenner nichts Neues, aber Neulingen immerhin einen passablen Überblick zur Orientierung bietet.

Nach dieser lebensgeschichtlichen Skizze folgt eine pointierte Schilderung der Beziehungen zu Rilke und Freud. Die Beziehungsdynamik zwischen Freud und Andreas-Salomé wird als ödipal interpretiert - beide hätten ein »Faible für eine Art Dreieckskonstellation« gehabt: sie habe permanent nach dem »Vatergesicht« gesucht, und Freud sei unbewusst »an die Mutter fixiert« gewesen. Zugleich macht Wieder auf die theoretischen Verbindungslinien zwischen der von Andreas-Salomé favorisierten »Urgrund-Theorie« und dem diskursiven Begriffsapparat der Psychoanalyse aufmerksam, die sich hier ergänzt hätten. Daran anschließend versucht sie, die Bruchlinien zwischen beider Ansichten zum weiblichen Ödipuskomplex aufzuzeigen. In ihrem Bemühen, die jeweiligen Denkfiguren besonders genau wiederzugeben, verläuft sie sich leider in einer bloßen Fülle von Zitaten.

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