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Klemann, M. (2013). 26. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse, 8. bis 10. März 2013 in Berlin. Luzifer-Amor, 26(52):172-173.
    

(2013). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 26(52):172-173

26. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse, 8. bis 10. März 2013 in Berlin

Manfred Klemann

Moritz Senarclens de Grancy: Das Band des Zusammenhangs. Psychoanalyse als Geschichte von Bruch und Synthese forderte den Zuhörern mit seinem eloquenten Vortrag ein hohes Maß an Konzentration ab. Primär stellte er die »Textur« psychischen Erlebens ins Zentrum seiner Überlegungen. Sprachfiguren und Sprachgewohnheiten prägen und sind demnach das Psychische; sie begründen eine Verwandtschaft zwischen Literatur und Psychoanalyse. Die Sprache als Trägerin des Ubw ermöglicht es, die Externalisierungen des hysterischen Subjekts im Symptom ins Sprechen zurückzuholen und damit bewusst zu machen. - Der anschließende Vortrag von Josef N. Neumann: Das Tabu - soziale Ordnungsnorm oder Zwangskrankheit? Eine Auseinandersetzung mit Freuds Schrift »Totem und Tabu« warf die alte Frage nach Freuds Beitrag zur Kulturanthropologie auf. Die Antwort des Referenten blieb unbefriedigend. Freuds Thesen stellte er eine ethno-soziologische Perspektive gegenüber, wonach das Tabu primär die Funktion einer Schnittstelle habe, an der ein Ausgleich von gesellschaftlichen und individuellen Bedürfnissen erfolge.

Der zweite Tag begann mit Rainer Herrn: »Wie die Traumdeutung durch die Türritze einer geschlossenen Anstalt sicherte.« Zum Umgang mit der Psychoanalyse an der Psychiatrischen und Nervenklinik an der Charité zwischen 1910 und 1930, der anhand dreier Fallgeschichten die Ambivalenz gegenüber der Psychoanalyse an der Charité demonstrierte: nach anfänglicher Skepsis wurde die psychoanalytische Methode, wenn auch nicht offen, so doch verdeckt angewandt.

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