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Aichhorn, T. Schröter, M. (2016). August Aichhorn und Heinz Kohut. Aus ihrem Briefwechsel 1946-1949. Luzifer-Amor, 29(57):14-46.

(2016). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 29(57):14-46

August Aichhorn und Heinz Kohut. Aus ihrem Briefwechsel 1946-1949

Thomas Aichhorn und Michael Schröter

Vorbemerkungen

Der in der vorliegenden Arbeit präsentierte Briefwechsel gibt nicht nur Einblicke in die Beziehung der beiden Schreiber, sondern auch in Kohuts Ausbildung zum Psychoanalytiker, in den Beginn seiner analytischen Praxis und in die Art und Weise, wie Psychoanalyse in den späten 1940er Jahren in Chicago aufgefasst und gelehrt wurde.

Obwohl Kohuts Analyse bei Aichhorn nicht lange dauerte, war sie wohl doch von ausschlaggebender Bedeutung für ihn. Das gilt nicht nur für den Einfluss, den Aichhorn auf Kohuts persönliche Entwicklung nahm, sondern wahrscheinlich auch in Bezug auf dessen spätere theoretische Entwicklung - obwohl sich Kohut dessen nicht immer bewusst gewesen zu sein scheint. Ohne hier darauf näher einzugehen, sei daran erinnert, dass Aichhorn nicht nur die narzisstische Übertragung entdeckt und verwendet, sondern dass er in seiner Theorie auch zwischen den narzisstischen und den objektlibidinösen Identifizierungen in den innerpsychischen Strukturierungsprozessen unterschieden und auf sie aufmerksam gemacht hat (vgl. Herausgeber, mit Karl Fallend, Aichhorn 1936; 1948; 2015).

Heinz Kohut, der am 3. Mai 1913 in Wien geboren wurde, entstammte einer großbürgerlichen assimilierten jüdischen Familie. Sein Vater Felix (1888-1937), Partner in einer Papierfirma, war ein begabter Pianist; seine Mutter Else, geb. Lampl (1890-1972), war eine willensstarke, aber psychisch labile Frau, die eine gewichtige Rolle im Leben ihres einzigen Sohnes spielte.

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