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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching a specific psychoanalytic concept, you may first want to review The Language of Psycho-Analysis written by Laplanche & Pontalis. You can access it directly by clicking here.

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Busslinger, G. (2016). Chirley Dos Santos-Stubbe, Peter Theiss-Abendroth, Hannes Stubbe (Hg.): Psychoanalyse in Brasilien - Historische und aktuelle Erkundungen. Gießen (Psychosozial) 2015, 235 Seiten. 24,90 Euro.. Luzifer-Amor, 29(57):195-197.

(2016). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 29(57):195-197

Chirley Dos Santos-Stubbe, Peter Theiss-Abendroth, Hannes Stubbe (Hg.): Psychoanalyse in Brasilien - Historische und aktuelle Erkundungen. Gießen (Psychosozial) 2015, 235 Seiten. 24,90 Euro.

Review by:
Gregor Busslinger

In den Erkundungen, die der vorliegende Band versammelt, wird aus sieben Blickwinkeln Licht auf die brasilianische Psychoanalyse geworfen. Das aus der Sicht »des deutschsprachigen Mitteleuropas« durch Stereotype und Projektionen verzerrte Bild einer vielfältigen und widersprüchlichen brasilianischen Realität soll, so die Einleitung, facettenreicher gestaltet werden. Vier Beiträge stammen aus brasilianischer Feder, drei von deutschen Autoren, die langjährige Erfahrung mit der brasilianischen Realität haben. Dadurch wird auch ein Licht auf die Beziehung der brasilianischen Psychoanalyse zum deutschen Sprachraum geworfen. In den meisten Beiträgen geht es um historische Betrachtungen, Einschätzungen zur aktuellen Situation finden aber auch ihren Platz.

Meine erste Lektüre war begleitet von Irritationen. Den differenzierten Analysen mit spannenden historischen Fakten gegenüber standen Beiträge, über die ich stolperte. Die brasilianische Realität schien mir dabei auf den ersten Blick über die Betonung typisch brasilianischer Eigenarten pauschalisierend dargestellt, durch eine kulturalisierende Optik getrübt, bin ich doch als Psychoanalytiker bemüht, in meiner klinischen Praxis (u. a. auch mit Brasilianerinnen) vorschnelle kulturelle Zuschreibungen zu vermeiden, um den Blick auf tieferliegende Realitäten nicht zu verstellen. Ich brauchte eine zweite Lektüre, um mich meinerseits nicht vorschnell auf eine Wahrnehmung des Buches festzulegen.

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