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von Planta, V. (2016). Thomas Aichhorn, Karl Fallend (Hg.): August Aichhorn - Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse für Erziehungsarbeit und Soziale Arbeit. Mit einem Essay von Reinhard Sieder. Wien (Löcker) 2015, 229 Seiten. 19,80 Euro.. Luzifer-Amor, 29(58):196-197.

(2016). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 29(58):196-197

Thomas Aichhorn, Karl Fallend (Hg.): August Aichhorn - Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse für Erziehungsarbeit und Soziale Arbeit. Mit einem Essay von Reinhard Sieder. Wien (Löcker) 2015, 229 Seiten. 19,80 Euro.

Review by:
Vera von Planta

August Aichhorn, Mitglied der Wiener Vereinigung seit 1921 und nach ihrer erneuten Gründung von 1946 bis 1949 ihr Präsident, muss hier nicht weiter vorgestellt werden. Bekannt ist seine Mitarbeit an der Zeitschrift für psychoanalytische Pädagogik und sein Buch Verwahrloste Jugend, das 1925, mit einem Vorwort Sigmund Freuds versehen, erschien. Dass er sich im Rahmen seiner Ernennung zum Professor auch mit der theoretischen Fundierung seiner erziehungsberaterischen Tätigkeit und insbesondere deren Einbettung in die Freud'sche Theorie und mit eigens dafür entwickelten Modellen beschäftigte, ist neu und bildet die Grundlage dieses Buches. Die Quellen dazu sind 13 im Jahre 1945 gehaltene Vorträge, deren Originalvorlagen sich im Archiv von Thomas Aichhorn befinden, die die Herausgeber sorgfältig und textkritisch akribisch ediert haben, sodass es nun möglich ist, dem Pionier der psychoanalytischen Sozialarbeit quasi im O-Ton zu folgen.

Ein sehr ausführliches Vorwort leistet eine historische und theoretische Einordnung und diskutiert bereits die inhaltlich wichtigsten Themen. Ergänzend zeigt der Essay von R. Sieder das institutionelle Umfeld auf.

Frappierend an den dann folgenden Vorträgen ist die Kombination der Praxis Aichhorns mit psychoanalytischen Konzepten, die er zum Teil eigenwillig interpretiert oder weiterentwickelt. Dabei hat er immer aber das Ganze, die Familie oder die Gemeinschaft im Blickwinkel und nimmt so auch vieles der systemischen Familientherapie vorweg. Grundsätzlich wendet er einfache Mittel an; so gehe es in erster Linie darum, Vertrauen herzustellen, gut zuzuhören und eine Beziehung zu entwickeln. Seine Beispiele, die manchmal recht spektakulär sind und aus seiner Erfahrung als langjähriger Leiter von Jugendanstalten und Erziehungsberatungsstellen kommen, illustrieren die Theorie, und wenn diese trotzdem trocken wird, entschuldigt er sich dafür.

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