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Bakman, N. (2018). Kurt R. Eissler: Bleibende Relevanz. Beiträge zu Theorie und Technik, hg. von Thomas Aichhorn und Konstanze Zinnecker-Mallmann. Frankfurt a. M. (Brandes & Apsel) 2017, 477 Seiten. 49,90 Euro.. Luzifer-Amor, 31(61):184-186.

(2018). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 31(61):184-186

Rezensionen und Anzeigen

Kurt R. Eissler: Bleibende Relevanz. Beiträge zu Theorie und Technik, hg. von Thomas Aichhorn und Konstanze Zinnecker-Mallmann. Frankfurt a. M. (Brandes & Apsel) 2017, 477 Seiten. 49,90 Euro.

Review by:
Nina Bakman

Der zweite Band des Werkes von Kurt Eissler (1908-1999) ist Beiträgen zur Theorie und Technik gewidmet. Dank diesem Fokus ist eine bedeutende Sammlung seiner Arbeiten entstanden, zum größeren Teil erstmals in deutscher Übersetzung. Die Schriftenauswahl basiert auf der Empfehlung seines Mitarbeiters und Nachlassverwalters, Emanuel E. Garcia, und folgt der Chronologie. Die Artikel zeigen, wie Eissler als Analytiker gearbeitet und seine Tätigkeit theoretisch in einem weiten Spektrum reflektiert hat. Es sei an dieser Stelle noch daran erinnert, dass Eissler als Mitbegründer und Sekretär des Sigmund Freud-Archivs unermüdlich wertvolle Dokumente gesammelt und in der Library of Congress gesichert hat.

In ihrer Einleitung schreiben die Herausgeber Konstanze Zinnecker-Mallmann und Thomas Aichhorn, »Eissler hat stets auf die unbequemen Wahrheiten hingewiesen, mit denen zu leben unser aller Schicksal ist« (S. 13). Er hilft uns jedoch auch, diese Wahrheiten auszuhalten, wie in seinem Essay über den Altersprozess (1975). Er beschreibt dort nicht nur schonungslos die Wirkungen des Alters auf den Analytiker und die Patienten, bis auf die Stimmlage. Er benennt auch in tröstlicher Weise, welche Entlastungen das Alter mit sich bringen kann. Die Schwierigkeit, eine passive Haltung auszuhalten, die von Eissler immer wieder in seinen Arbeiten betont wird und die andere Autoren weniger beachten, wird durch die Abnahme der Motorik im Alter durch »die Umwandlung rezeptiven Zuhörens in aktives Miterleben und ein aktiv In-sich-Aufnehmen« erleichtert.

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