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Autorreferat (1931). KARL SIEBERT: Plastisch-anschauliche Gedächtnisbilder. Arch. f. d. ges. Psychologie. Bd. 72.. Psychoanalytische Bewegung, 3(1):94-95.

(1931). Psychoanalytische Bewegung, 3(1):94-95

KARL SIEBERT: Plastisch-anschauliche Gedächtnisbilder. Arch. f. d. ges. Psychologie. Bd. 72.

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Autorreferat

Ein Kapitel, das man früher einzig in die Psychopathologie verwies, hat aut Grund neuerer Forschungen seine Existenzberechtigung im Bereiche der Normalpsychologie erwiesen. Es ist das Gebiet jener Phänomene, die man unter dem Namen Stimmenhören, optischer, akustischer, Geruchs-, Geschmacks- und taktiler Halluzinationen kennt. Während diese Erscheinungen beim Geisteskranken oder seelisch schwer Abnormen mit Urteilsstörungen verbunden sind, die wiederum für den Krankheitszustand von ausschlaggebender Bedeutung sind, können sie beim Normalen in Verbindung mit vollkommener Einsichtigkeit ohne Beeinflussung der intellektuellen Fähigkeiten auftreten. Besonders solche Erlebnisse, wie sie die Psychiatrie als Pseudohalluzinationen bezeichnet, sind dem Normalen bei vollkommener Einsichtigkeit vielfach derart geläufig, daß er sie gar nicht als etwas Außergewöhnliches empfindet.

Es ist mir gelungen, durch meine Versuche im Psychologischen Institut der Universität Wien, die an zahlreichen studierenden Damen und Herren ausgeführt wurden, näheren Einblick in den Mechanismus dieser Erscheinungen, in ihren Zusammenhang im Ganzen des Seelischen zu gewinnen.

Daß dieser sich als ein gesetzlicher erwies, war zunächst das augenfälligste Resultat. Zum Beispiel: Bestimmte Personen hörten früher Stimmen, wovon sie berichteten, oder das Erlebnis des Stimmenhörens trat im freien Assoziationsversuch auf, wenn durch irgend welche Assoziationen für das Wieder-Wach-’ werden der das Stimmenhören verursachenden Disposition günstige Bedingungen geschaffen wurden.

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