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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

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(1932). Arthur Schnitzler und die Psychoanalyse. Psychoanalytische Bewegung, 4(1):62-63.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(1):62-63

Arthur Schnitzler und die Psychoanalyse

Arthur Schnitzlers Tod hat manchem Nekrolog Gelegenheit geboten, eine geistige Verwandtschaft zwischen der Psychoanalyse und des Wener Diichters Menschendarstellung hervorzuheben. So schrieb u. a. Hugo Kubeck in der „Deutschen Tageszeitung” (Berlin): „Schnitzler war ein geistiger Nachbar Sigmund Freuds, des Schöpfers der problematischen Psychoanalyse… Schnitzler, der Arzt, war als Seelenanalytiker durchaus Naturforscher, den mystische Untergründe des Lebens mehr reizten als metaphysische beunruhigten.” — Und in der „Frankfurter Zeitung” schrieb Bernhard Diebold: „Ibsen hielt Gerichtstag mit der Menschheit ab. Schnitzler feierte Versöhnungsfeste mit dem Leid, mit der Schwäche, dem Tod. Ibsen forderte Moral für die Seele. Schnitzler rechtfertigte die Seele für ihre moralische Schwäche. Der Mediziner begreift die Schwäche besser als die Stärke. Die Psychoanalyse fordert nicht. Sie versteht alles und verzeiht alles.” — Allerdings, wenn Ludwig Bauer im „Tagebuch” (Nr. 44 vom 31. Okt. 1931) u. a. schreibt: „Für ihn den Voltaireaner, den alten Arzt, den dichterischen Anreger der Psychoanalyse wartete kein Jenseits…” — so muss eine anachronistische Verschiebung ohneweiters als solche erkennbar sein: im selben Jahre 1893, da Schnitzlers erstes Buch, der „Anatol” erschien, wurde auch die erste Hysteriestudie des um 6 Jahre älteren Schöpfers der Psychoanalyse veröffentlich t: Schon vorher hatte übrigens Schnitzler als Referent einer in Wien erscheinenden medizinischen Zeitschrift die Freudschen Übersetzungen der Schriften Bernheims und der Vorträge Charcots besprochen.

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