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Fülöp-Miller, R. (1932). Die Auferstehung des Narren. Psychoanalytische Bewegung, 4(1):64-68.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(1):64-68

Die Auferstehung des Narren

René Fülöp-Miller

Copyright by Paul Zsolnay Verlag, Berlin—Wien

Unter dem Titel „Die Phantasiemaschine — Eine Saga der Gewinnsucht” veröffentlicht jetzt Fülöp - Miller (im Verlag Paul Zsolnay) eine Studie zur psychologischen und soziologischen Analyse der Filmindustrie. An Reportagen über Hollywood ist in den letzten Jahren viel geboten worden. Der Wahrheitsgehalt all dieser Berichte wird mit Recht ziemlich gering eingeschätzt, denn selbst der gewissenhafte Berichterstatter sieht sich bei diesem erst wenige Jahrzehnte alten Medium bereits einer dicken geologischen Schuttschichte von Gerüchten, Fälschungen, Anekdoten gegenübergestellt, und Legenden wuchern selbst im hellsten Jupiterlampenlicht rapid auf. Fülöp-Miller legt nun nicht auf die Vermehrung der Reportagen Gewicht, auf ein Anhäufen von Daten und Anekdoten, sondern versucht, auf Grund der Tatbestände Gericht über das ganze Phänomen der „Phantasiemaschine” abzuhalten. Seines Verdiktes Tenor verrät schon der Untertitel des Buches: Gewinnsucht ist in seinen Augen die treibende Kraft der Hollywooder Leistungen. Schon die ersten Kritiken machen Fülöp-Miller den Vorwurf, daß er einerseits vor lauter Hollywooder Geldmachern den Film in seiner Bedeutung für den seelischen Haushalt der Menschheit nicht sieht, andererseits, daß er, das Amerikanische verallgemeinernd, dem deutschen, französischen und russischen Film unrecht tut, und schließlich, daß er das Motiv der Gewinnsucht im Falle der Filmindustrie so entdeckt und sieht, als ob es für das sonstige Wirtschaftsleben minder maßgebend wäre.

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