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(1932). Ekelhaft irrsinniger Reigen erotischer Phantasien: (= das Sonderheft „Schweiz” der „Psychoanalytischen Bewegung”). Psychoanalytische Bewegung, 4(1):92.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(1):92

Ekelhaft irrsinniger Reigen erotischer Phantasien: (= das Sonderheft „Schweiz” der „Psychoanalytischen Bewegung”)

Im Oktoberheft 1931 der „Sehweizer Monatshefte” (Zürich) beschäftigt sich Hermann Wiedmer unter der Überschrift „Die große Einsame” (das ist nämlich: die Seele) auch mit der Psychoanalyse, und im Besonderen mit dem kurz vorher erschienenen Sonderheit „Schweiz” der „Psychoanalytischen Bewegung”. In Freuds Lehre schlage „der Materialismus in wissenschaftlich aufgeputzte Magie und Geisterbeschwörung um, es rächt sich auch die durch das Christentum ins Dunkel gescheuchte Sexualität”. Die psychoanalytische Behandlung sei in Wirklichkeit „eine Steigerung der krankhaften Ichumkreisung ins Manische und ein Verseuchen des Kranken mit eingebildeten Komplexen”.

Das Sonderheft „Schweiz” zeige, wie furchtbar die Psychoanalyse sei. Die Arbeit von Kielholz über „Tell und Parricida” wird von Wiedmer höhnisch glossiert. Zu Pfisters „Analyse eines Buddhisten” wird bemerkt: „Wenn die Pfarrer anfangen, die Religionen aus Neurosen, Morphium- und Chloroformräuschen zu erklären, dann müßten die Kirchen schleunigst in Irrenhäuser umgewandelt werden.” An Behn-Eschenburgs Hodler-Studie wird „geschickte Jonglierkunst” festgestellt und von Zulligers „Teufelsdreck”-Arbeit heißt es, sie interpretiere das historische Material im Sinne der Psychoanalyse, „daß sich die Balken biegen”.

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