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Graber, G.H. (1932). Feuer und Harnstrahl. Psychoanalytische Bewegung, 4(2):151-160.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(2):151-160

Feuer und Harnstrahl

Gustav Hans Graber

I

Albrecht Schaeffer hat zum Problem der Beziehung von Feuer und Harnstrahl seine Hypothese derjenigen Freuds gegenübergestellt.

Das aufgegriffene Problem lockt zum Versuch einer weiteren Betrachtung. Freud sagt, der Urmensch hätte „das Feuer seiner eigenen sexuellen Erregung bekämpft” und hätte darauf analog auch „die Naturkraft des Feuers” gezähmt, „indem er es durch seinen Harnstrahl auslöschte.”

Dagegen bleibt Schaeffer die „Absicht des Auslöschens unverständlich”. Er sieht symbolisch als Geschlechtstrieb den „Funken und die Glut im männlichen Glied” und sieht beide auch real draußen in der Natur vom Urmenschen sorgsam behütet. Beides soll jedoch zum Feuer aufflammen, zur großen Zeugung. Der Harnstrahl ist ihm „Verbindendes”, „Teilnahme am Lebendigen”, symbolisch ein „Feuer lassen”, ein Entfachen.

Das sind scheinbar unüberbrückbare Gegensätze. Aber lassen wir vielleicht einmal das Unbewußte reden! Wir wissen, es kennt keine Gegensätze. Vorerst aber noch eine Vermutung: Ich wähne, Freud hat bei der Niederschrift seines Passus über die „Zähmung des Feuers” ähnliche Gedankengänge wie diejenigen Schaeffers auch erwogen, sie aber aus Ökonomie und besserer Erkenntnis fallen lassen, (er hat sie in seiner Lebensarbeit genügend erwogen), denn er denkt hier von „innen” nach „außen” (inneres Feuer — äußeres Feuer), und sie würden nicht zu seiner Lehre, vor allem nicht zu seiner Trieblehre passen.

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