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(1932). Tschechoslowakei. Psychoanalytische Bewegung, 4(2):190-191.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(2):190-191

Tschechoslowakei

Im Februarheft 1932 des „Zentralblatts für Psychotherapie” gibt Dr. Hans Zweig (Brünn) einen Sammelbericht über „Die Psychotherapie in der tschechischen Literatur von 1920–1930”. Dabei referiert er gelegentlich auch über die Stellungnahme der herangezogenen tschechischen Autoren zur psychoanalytischen Therapie. Nach Janota wirkt die Psychoanalyse nur bei Phobien, Zwangsvorstellungen, Depressionen, Psychasthenien, leicht hypochondrischen Zuständen erfolgreich; sie habe eine erhebliche Intelligenz des Kranken zur Voraussetzung. Bei schweren Hysterien und Psychosen, ebenso bei organischen Krankheiten sei der Erfolg zweifelhaft. Sie eigne sich jedenfalls in der klassischen Form wegen des allzu großen Zeit- und Geldverlustes nicht zum praktischen Gebrauch. Dagegen ließen sich durch eine kleine Psychoanalyse von einigen Stunden, durch andere psychotherapeutische Schritte unterstützt, oft befriedigende Resultate erzielen. Sehr hoch wird der Wert der Psychoanalyse von Bondy eingeschätzt, der der Ansicht ist, man werde ohne die Kenntnis ihrer Technik keine Nervenstörung verstehen und heilen können. Forster findet eine Indikation für psychoanalytische Behandlung auch bei Magengeschwüren oder bei manchen Formen von Tuberkulose, wenn sie infolge eines seelischen Schocks aufgetreten sind; — ferner bei Alkoholismus und anderen Süchten, bei Sprachstörungen. Auch gewisse Hautkrankheiten psychischen Ursprungs seien durch die Analyse gebessert und geheilt worden.

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