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Storfer, A.J. (1932). Chancen einer psychoanalytischen Wortforschung: Prolegomena zur Kulturgeschichtsforschung überhaupt. Psychoanalytische Bewegung, 4(3):233-248.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(3):233-248

Chancen einer psychoanalytischen Wortforschung: Prolegomena zur Kulturgeschichtsforschung überhaupt

A. J. Storfer

Die hinter uns liegende erste Periode der psychoanalytischen Wissenschaft kennzeichnet sich unter anderem dadurch, daß auf der Suche nach Lösung konkreter Detailfragen allgemeine Entdeckungen von umwälzender Bedeutung gemacht wurden. Freuds Leistung ist wiederholt und mit Recht mit jener des Kolumbus verglichen worden, der auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien einen großen neuen Erdteil entdeckte. Die heroische Periode jener ersten Entdeckungsreisen ist in der Psychoanalyse offenbar vorüber. Es liegen uns nicht mehr nur einzelne Küstenstriche vor, von denen man nicht weiß, wie sie zusammenhängen, das Bild der Entdeckungen fügt sich vielmehr bereits zu einer Landkarte zusammen. Der Forschungsreisende hat nicht mehr einfach in irgend einer Richtung loszusteuern, ohne zu wissen, ob er auf einen Kontinent oder einen Archipel oder überhaupt auf Land stoßen wird, sondern sieht sich vor konkretere Aufgaben gestellt: weiße Flecken auf der Landkarte auszufüllen, etwa die Quellen irgend eines bereits bekannten Flusses zu finden oder auf dem von unten bereits wahrgenommenen Gipfel eines Gebirges bestimmte Beobachtungen zu machen.

Zu jenen Gebieten, in denen der angewandten Psychoanalyse noch reichlich Aufgaben harren, gehört vor allem auch die Kulturgeschichte. Eigenart und Wandlung der Kleidung z. B.

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