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Fenichel, O. (1932). Psychoanalyse der Politik: Eine Kritik. Psychoanalytische Bewegung, 4(3):255-268.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(3):255-268

Psychoanalyse der Politik: Eine Kritik

Otto Fenichel

Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß die Anwendung der Psychoanalyse auf Natur- und Geisteswissenschaften diese Wissenschaften selbst nicht ersetzen kann und will. Sie will, wie oft gesagt worden ist, lediglich die autonomen Forschungsresultate und -methoden ergänzen, wobei der relative wissenschaftliche Wert dieser Ergänzungen an verschiedenen Stellen ein sehr verschiedener sein dürfte. Es ist ebenso selbstverständlich, daß ein Analytiker, der seine eigene Denkweise und Arbeitsmethode auf ein fremdes Gebiet übertragen will, erst einmal dieses Gebiet, seinen Gegenstand und die ihm adäquaten Arbeitsmethoden genau kennen muß; andernfalls werden seine Bemühungen nicht zu wissenschaftlichen Resultaten, sondern zur berechtigten Kritik der Fachleute führen.

Heft 5 des Jahrgangs III (1931) der „Psychoanalytischen Bewegung” führt den Untertitel „Psychoanalyse der Politik”. Es schickt seinem Inhalt vier Motti voraus, deren erstes lautet:

Es gibt wenig Menschen, die sich den starken und unerschrockenen Gebrauch ihres Verstandes gestatten und ihn mit ganzer Kraft auf alle Gegenstände anzuwenden wagen. Die Zeit ist gekommen, wo er angewendet werden muß; auf die Gegenstände der Moral, der Politik und der Gesellschaft; auf Könige, Minister, Große und Philosophen; auf die Prinzipien der Wissenschaften, der Künste und vieles andere. (Nicolas Chamfort.)

Was

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