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PEP-Web Tip of the Day

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(1932). Katholische Kritik. Psychoanalytische Bewegung, 4(3):282-285.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(3):282-285

Katholische Kritik

Vor drei Jahren wurde an dieser Stelle („Psychoanalytische Bewegung”, I. Jg. 1929, Heft 1, S. 82ff.) unter dem Titel „Kevelaar über Psychoanalyse” ausführlich über die ersten drei, dem Thema „Religion und Seelenleiden” gewidmeten Sondertagungen des „Verbands der Vereine Katholischer Akademiker” berichtet. Mittlerweile sind im Verlag des Literarischen Instituts Haas & Grabherr in Augsburg auch die Berichte über die weiteren Kevelaarer Sondertagungen zum gleichen Thema (1929, 1930, 1931, 1932) in Buchform erschienen. Die Psychoanalyse stand auf diesen (wie die vorigen von Sanitätsrat Dr. Bergmann, Cleve, geleiteten) Tagungen nicht so stark in dem Vordergrund, wie auf den früheren, besonders der ersten, von uns bereits referierten. Aber auch die Referenten der neueren Tagungen sahen sich oft veranlaßt, Ergebnisse der Psychoanalyse heranzuziehen oder sie — im Rahmen entsprechender Erörterungen — abzulehnen. So sieht C. G. Peters, Oberpfarrer der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Bonn, in seinem Vortrag über „Irr- und Unglauben und Psychopathien” in der psychoanalytischen Behandlung eine Gefahr für das religiöse Leben. Es sei ihm ein Fall bekannt, „wo durch die bestgemeinte Zudringlichkeit, um nicht zu sagen Gewalttätigkeit, eines sonst guten Psychoanalytikers einer schwer leidenden Frauenseele Sexualerlebnisse einfach suggeriert wurden.” Das Glaubensleben dieser Frau sei dadurch ernst gefährdet worden.

Frauenarzt Dr. Knoop (Duisburg) negiert in seinem Vortrage über „Die Entwicklungsphasen des Weibes und ihr Einfluß auf die Psychophathien” die infantile Sexualität im Freudschen Sinne. „Ich kann mich persönlich Freud nicht anschließen, wenn er so häufig irgendwelche seelische Erkrankungen im späteren Leben auf sexuelle Träume [wohl Traumen gemeint] zurückführt.”

Dr.

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