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(1932). RICHARD BEHRENDT: Politischer Aktivismus. Ein Versuch zur Soziologie und zur Psychologie der Politik. C. L. Hirschfeld Verlag, Leipzig 1932.. Psychoanalytische Bewegung, 4(4):370-373.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(4):370-373

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RICHARD BEHRENDT: Politischer Aktivismus. Ein Versuch zur Soziologie und zur Psychologie der Politik. C. L. Hirschfeld Verlag, Leipzig 1932.

Selten hat eine Generation Gelegenheit gehabt, so viele und mannigfaltige politische Prozesse in Raum und Zeit gedrängt durch eigene Anschauung kennen zu lernen, wie diese, die Zeuge der Entwicklung seit 1914 sein kann. Zumal für das Problem des politischen Aktivismus konnte selten die Zeit eine so günstige Beobachtungsbasis bieten, wie die Gegenwart im engsten Sinne. Richard Behrendt (— den Lesern dieser Zeitschrift bereits bekannt: siehe „Das Problem Führer und Masse und die Psychoanalyse”, „Psychoanalytische Bewegung” I, 1929, S. 134 ff —) konnte für eine soziologische Untersuchung wohl kein aktuelleres Objekt wählen, als den politischen Aktivismus. Uns interessiert dieses Buch im Besonderen auch darum, weil es sich zum Teil auf den Boden der Psychoanalyse stellt; dabei sei bemerkt, daß das Sonderheft „Politik” der „Psychoanalytischen Bewegung” (III. Jg., 1931, Heft 5) — in welchem besonders der Aufsatz von Wittels über den politischen Radikalismus ungefähr dem gleichen Thema gewidmet ist — Behrendt offenbar nicht bekannt ist.

Unter Aktivismus versteht B. eine bestimmte, einem Menschen habituell eigene psychische Einstellung und soziale Haltung, welche generell unter allen Lösungsmöglichkeiten eines Problems diejenige bevorzugt, die die unmittelbare und am schnellsten und eindeutigsten Entscheidung bringende Tat herbeiführt.

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