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Bonaparte, M. (1932). „Der Untergang des Hauses Usher” von Edgar Allan Poe. Psychoanalytische Bewegung, 4(5):421-438.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(5):421-438

„Der Untergang des Hauses Usher” von Edgar Allan Poe

Marie Bonaparte

Im folgenden geben wir ein Kapitel aus der demnächst im Psychoanal. Verlag erscheinenden großangelegten psychoanalytischen Studie von Marie Bonaparte über „Edgar Allan Poe” wieder, die in einem 1. Teil das Leben Poes behandelt, in einem 2. und 3. die Dichtung und in einem Schlußteil das Wesen der literarischen Schöpfung und die Mission des Dichters. Übersetzung aus dem Französischen: Dr. Fritz Lehner (Wien).

Als Poe den Untergang des Hauses Usher schrieb, war seine schwesterliche Frau Virginia, die er wenige Jahre vorher geheiratet hatte, zweifellos schon deutlich vom Tode gezeichnet.

Der Held dieser Geschichte, Roderick Usher, ist dieses Mal nicht mit dem Erzähler identisch, — die männliche Gestalt ist hier in zwei Gestalten gespalten und, wie immer, selbstverständlich Poe selbst.

Ein Reisender, der allein und zu Pferd durch eine eigentümliche öde und traurige Gegend „geritten war, befand sich schließlich, als die Schatten des Abends herniedersanken”, vor dem melancholischen Stammschloß der Usher. Dieses Schloß ist so gebaut und so gelegen, daß die Seele des Reisenden „gleich beim ersten Anblick dieser Mauern von einem Gefühl unerträglicher Trauer” befallen wird.

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