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Eisler, M.J. (1932). Psychologische Randbemerkungen. Psychoanalytische Bewegung, 4(5):462-463.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(5):462-463

Psychologische Randbemerkungen

Michael Josef Eisler

Was der Vater schafft, nimmt dem Sohn die Kraft.

Mit dem Glauben an sich gewinnt oder verliert der Mensch eine Welt.

Welch kluger Schachzug der Selbstliebe, daß sie uns durch das Beispiel des Bösen verleitet, das Gute an uns vortreten zu lassen.

Ein natürlicher Hang zur Trägheit läßt uns so manches im Gedanken ausleben, das eigentlich durch Tätigkeit verwirklicht hätte werden müssen.

Nichts trübt unsere Empfindungen so sehr als Ungeduld und Hoffnungslosigkeit.

Was der Mensch nicht zu seinem Vorteil lenken kann, läßt er oft zum eigenen Schaden über sich ergehen.

Ein unruhig Herz wird selbst durch Ruhe noch beunruhigt.

Überstandene Gefahr kann wie eine dauernde in uns fortwirken.

Neigungen kann man nicht ablegen, doch ihnen dann und wann untreu werden.

Was einem Kind widerfährt, wird bei ihm erst später zur Erfahrung; Kinder haben nur die Ahnung des Kommenden.

Man vergißt leicht, aber am schwersten aus Vorsatz.

Das Interesse für die eigene Person kann bei manchem zur wahren Leidenschaft anwachsen, die dann Stürme hervorruft, gleich einer unerwiderten Liebe.

Pfützen haben mehr Glanz als reines Gewässer.

Wenn die Vernunft ein leidenschaftliches Gefühl unterdrückt, kommt sie leicht in Gefahr, selbst dabei ihre Freiheit einzubüßen.

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