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H., E. (1932). Zehn Jahre Wiener psychoanalytisches Ambulatorium. Psychoanalytische Bewegung, 4(5):474.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(5):474

Zehn Jahre Wiener psychoanalytisches Ambulatorium

E. H.

Der im Heft 2 der Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse 1932 abgedruckte Bericht über die Geschichte dieses Institutes und seine Tätigkeit hat in der Tagespresse von Wien und Bundeshauptstädten ein anerkennendes Echo gefunden. Die Unentbehrlichkeit des reichlich frequentierten Ambulatoriums für Unbemittelte ist nun seit Jahren bewiesen; Lehrinstitut zur Ausbildung von Ärzten, Erziehungsberatungs-Stelle und Abteilung für Grenzfälle und Psychosen ergänzen die Wirksamkeit. Die städtischen Jugend-Fürsorgestellen, die Eheberatungsstelle u. a., Krankenkassen, Gerichte und gelegentlich die psychiatrische Klinik senden Patienten zur Begutachtung oder Behandlung. Trotzdem aber bekennt sich — wie die öffentliche Meinung kritisch hervorhebt — weder der Staat noch die Stadt zu der klaren Verflichtung, dieses humanitäre und wissenschaftliche Institut, welches auch ausländische Schüler nach Wien zieht, materiell zu fördern. Die mit anerkanntem Opfermut von Professor Freud und den Mitarbeitern beigestellten Summen sind nicht mehr imstande, die Weiterführung des wissenschaftlichen Lehr- und Wohltätigkeits-Institutes im bisherigen Umfange zu gewährleisten, geschweige die den Bedürfnissen entsprechende Vergrößerung möglich zu machen.

Wer, wie wir, von der Kultur-Mission der Psychoanalyse durchdrungen ist, muß bedauern, daß noch nicht genügend Menschen, der gleichen Überzeugung huldigend, bereit sind, uns über die jetzige wirtschaftliche Not hinwegzuhelfen. Unsere Taktik muß bleiben, die Überzeugung von dieser Kultur-Mission weiter zu verbreiten.

E. H.

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