Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To save a shortcut to an article to your desktop…

PEP-Web Tip of the Day

The way you save a shortcut to an article on your desktop depends on what internet browser (and device) you are using.

  • Safari
  • Chrome
  • Internet Explorer
  • Opera

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

H., E. (1932). Psychoanalyse und Literaturwissenschaft. Psychoanalytische Bewegung, 4(5):475.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(5):475

Psychoanalyse und Literaturwissenschaft

E. H.

Die Richtung gebende, in dieser Zeitschrift (1930, Heft 1 und 2) dankbar anerkennend referierte Schrift von Dozent Walter Muschg „Psychoanalyse und Literaturwissenschaft” fand auch im „Philosophischen Jahrbuch der Görresgesellschaft”, Band 44, eine Besprechung durch H. Fels. Diese Besprechung ist ein so charakteristisches Beispiel einer faktiösen, die Wahrheit entstellenden Darstellung, daß wir nicht unterlassen wollen, sie niedriger zu hängen.

Es wird nur der kritische Teil referiert, der für die Psychoanalyse lobende aber unterschlagen! Gibt es keine Objektivität für den Referenten? Geht die Wahrheit, wenn sie dem Referenten voll vorgefaßter Meinung auch gegen den Strich geht, nicht vor?

Daß Muschg im Schluß-Appell seiner Arbeit die Stunde für gekommen erklärt, wo die Literaturwissenschaft nicht länger darauf verzichten sollte, sich in Ehren und zu ihrem eigenen Gewinn auf die Auseinandersetzung mit ihrem Rivalen Psychoanalyse einzulassen, wird ebenso verschwiegen, wie das Eingeständnis drohender Entfremdung der Literaturwissenschaft vom Leben der eigenen Epoche, gegen die empfohlen wird, auch die Stimme der Psychoanalyse als die der lebendigen Gegenwart zu hören. Die Psychoanalyse wird ja hier vielfach auch gerühmt und gegen Mißverständnisse in Schutz genommen, z. B. heißt es: Freud habe die Grundvoraussetzung aller wissen schaftlichen Kunstbetrachtung klar und schön ausgesprochen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.