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PEP-Web Tip of the Day

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H., E. (1932). Dr. M. DORER. Historische Grundlagen der Psychoanalyse. F. Meiner, Leipzig 1932. Psychoanalytische Bewegung, 4(5):476-477.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(5):476-477

BÜCHER UND ZEITSCHRIFTEN

Dr. M. DORER. Historische Grundlagen der Psychoanalyse. F. Meiner, Leipzig 1932

E. H.

Was fruchtbar ist, allein ist wahr.

Freud, der immer wieder die Determiniertheit alles psychischen Geschehens hervorhebt, hat wohl in der „Traumdeutung” geschrieben, er habe „bisher Psychologie auf eigene Faust getrieben”; aber er ist sich gewiß immer klar gewesen, daß sein psychologisches Gedankengut auch auf der Athmosphäre seiner Zeit, den Einflüssen seiner Lehrer und Freunde beruhen muß. Wenn also hier in dankenswerter Weise Herbart, Fechner, Griesinger und Meynert, auch Breuer und Lipps als Anreger nachgewiesen werden, mag das Manchen interessieren. Bei Herbart finden sich z. B. schon die Begriffe Unterschwelligkeit, Hemmung und Verdrängung; die Auffassung von einem psychischen Mechanismus usw. Aber erst ein schöpferischer Kopf wie Freud hat daraus fruchtbares Neues geschaffen. Ein grundlegender Fehler dieser Darstellung Dorers ist ihr Titel, denn die Psychoanalyse ist in ihm mit der psa. Psychologie gleichgestellt, mit der Arbeitshypothese Freud's, mit der Metapsychologie. Nicht auf dieser beruhen die Leistungen der Psychoanalyse, ihre Entdeckungen, ihre medizinische Bedeutung, ihre allgemeinen Auswirkungen. Daß Freud's Methode, besser die Theorie der Methode, dem deterministischen Positivismus und Materialismus des ausgehenden Jahrhunderts verpflichtet ist, ist gewiß richtig; aber das Originelle der Psychoanalyse sind ihre medizinischen Leistungen, ihre Förderung der Wissenschaft vom Unbewußten, vom lebendigen Menschen, nicht mehr nur durch Versuche im psychologischen Laboratorium. Wenn der Autor in seiner Kritik hervorhebt, die Auffassung des Seelischen als eines Mechanismus genüge nicht, es gäbe darüber hinaus noch Seelischgeistiges, z. B.

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