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Freud, S. (1932). Eine Vorlesung. Psychoanalytische Bewegung, 4(6):481-497.

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(6):481-497

Eine Vorlesung

Sigm. Freud

Wir entnehmen diese Vorlesung dem soeben im Internationalen psychoanalytischen Verlage erscheinenden Werke: „Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse”.

Meine Damen und Herren! Darf ich einmal, sozusagen des trockenen Tones satt, über Dinge vor Ihnen reden, die sehr wenig theoretische Bedeutung haben, die Sie aber doch nahe angehen, insoferne Sie der Psychoanalyse freundlich gesinnt sind? Setzen wir z. B. den Fall, daß Sie in Ihren Mußestunden einen deutschen, englischen oder amerikanischen Roman zur Hand nehmen, in dem Sie eine Schilderung der Menschen und der Zustände von heute zu finden erwarten. Nach wenigen Seiten stoßen Sie auf eine erste Áußerung über Psychoanalyse und dann bald auf weitere, auch wenn der Zusammenhang es nicht zu erfordern scheint. Sie müssen nicht meinen, daß es sich dabei um Anwendungen der Tiefenpsychologie zum besseren Verständnis der Personen im Text oder ihrer Taten handelt; es gibt allerdings auch ernsthaftere Dichtungen, in denen das wirklich versucht wird. Nein, es sind meist spöttische Bemerkungen, mit denen der Verfasser des Romans seine Belesenheit oder seine intellektuelle Überlegenheit dartun will.

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