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Klein, M. (1932). Grenzen und Möglichkeiten der Kinderanalyse. Psychoanalytische Bewegung, 4(6):507-512.
    

(1932). Psychoanalytische Bewegung, 4(6):507-512

Grenzen und Möglichkeiten der Kinderanalyse

Melanie Klein

Die Verfasserin hat soeben im Internationalen Psychoanalytischen Verlag ein umfassendes Werk: „Die Psychoanalyse des Kindes” veröffentlicht, dem wir das hier folgende Schlußkapitel entnehmen.

Die Aufgabe der Psychoanalyse beim Erwachsenen ist klar umrissen. Da sie den nicht gelungenen Entwicklungsablauf zu korrigieren hat, muß es ihr Ziel sein, das Drängen des Es und die Forderungen des Über-Ichs miteinander in Einklang zu bringen. Der so erzielte Ausgleich setzt das erstarkte Ich in die Lage, auch den Forderungen der Realität zu genügen.

Wie wirkt sich die Analyse des Kindes auf die im Flusse befindliche Entwicklung aus? Die Auflösung von sadistischen Fixierungen verringert die Strenge des Über-Ichs, damit Hand in Hand vermindert sich die Angst und das Drängen der Triebregungen. In dem Maße, als Sexualität und Über-Ich auf eine höhere Entwicklungsstufe gehoben werden, gewinnt das Ich an Raum und vermag nun auch die Forderungen des Über-Ichs mit denen der Realität in Einklang zu bringen. Sublimierungen setzen auf stabilerer Basis ein, schon vorhandene verlieren an Zwanghaftigkeit und Sprunghaftigkeit.

Die Ablösung im Pubertätsalter, die mit der Erhöhung der inneren Forderungen einhergeht, gelingt nur, wenn Angst und Schuldgefühl ein gewisses Maß nicht überschreiten. Sonst kommt es zu übertriebenen, als Flucht und nicht als Ablösung zu bezeichnenden Erscheinungen, oder die Ablösung mißlingt völlig und der Jugendliche bleibt an die ursprünglichen Objekte fixiert.

Die

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