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Hartmann, H. Kris, E. (1949). DIE GENETISCHE BETRACHTUNGSWEISE IN DER PSYCHOANALYSE. Psyche – Z Psychoanal., 3(1):1-17.

(1949). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(1):1-17

DIE GENETISCHE BETRACHTUNGSWEISE IN DER PSYCHOANALYSE

Heinz Hartmann und Ernst Kris

1. Zwei Gruppen von Hypothesen

Das Wort „Psychoanalyse“ wird gewöhnlich in drei verschiedenen Bedeutungen verwendet: als Bezeichnung für eine therapeutische Technik, die wir hier „psychoanalytische Therapie“ nennen, für eine Methode der Beobachtung, für die wir hier den Namen „psychoanalytisches Interview“ wählen, und für eine Zusammenfassung von Hypothesen, für die wir uns hier die Bezeichnung „Psychoanalyse“ vorbehalten. Zwei Gruppen von Hypothesen sollen hier besprochen werden: die einen beziehen sich auf den dynamischen, die anderen auf den genetischen Aspekt. Die ersten befassen sich mit der Wechselwirkung und dem Konflikt der Kräfte im Menschen selbst und ihrer Reaktion auf die Außenwelt, zu irgendeiner gegebenen Zeit oder während kürzerer Zeitspannen. Die genetische Betrachtungsweise zeigt, wie ein zur Zeit unter Beobachtung stehender Zustand aus der Vergangenheit des Einzelnen heraus entstanden ist und sich durch ein ganzes Leben entwickelt hat. Beispiele für die dynamische Betrachtungsweise sind etwa unsere Annahmen über die Abwehr von Gefahr und Reaktion auf Enttäuschung. Die genetische Betrachtung sucht zu ermitteln, wie diese Reaktionen entstanden sind und wie sie im Laufe des Lebens des betreffenden Menschen verwendet werden.

Psychiater,

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