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Spitz, R.A. (1950). ÜBER PSYCHOSOMATISCHE EPIDEMIEN DES KINDESALTERS UND VORBEUGENDE PSYCHIATRIE. Psyche – Z Psychoanal., 4(1):17-30.
    

(1950). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(1):17-30

ÜBER PSYCHOSOMATISCHE EPIDEMIEN DES KINDESALTERS UND VORBEUGENDE PSYCHIATRIE

Rene A. Spitz

Diese Arbeit stellt einen Versuch dar, von der epidemiologischen Seite her der Erforschung psychosomatischer Krankheiten bei Kleinkindern näherzukommen. Wir wollen uns dabei bemühen, unsere Ergebnisse in das Gesamtgebiet medizinischer Forschung einzubeziehen. Wenn eine Krankheit als epidemisch angesprochen werden kann, so ist der nächste sich von selbst ergebende Schritt die Vorbeugung. Daher wollen wir in diesem Zusammenhang auch noch den kürzlich von mir als „vorbeugende Psychiatrie“ definierten Begriff besprechen.(15)

In der Terminologie der Epidemiologie ausgedrückt kommen für eine psychosomatische Erkrankung zwei Kategorien in Frage:

1.   Sie kann das Ergebnis einer besonderen Lebenssituation eines Menschen in Verbindung mit seiner angeborenen und so weiter Konstitution sein.

2.   Sie kann das Ergebnis von Umweltfaktoren soziologischer, kultureller (institutioneller), wirtschaftlicher oder vielleicht sogar geographischer Art sein. Diese Vielzahl von Faktoren ist am besten als ökologische Kombination oder als ökologisches System verstehbar.

Wir würden dann gewisse psychosomatische Erkrankungen, die zahlreiche Personen zur gleichen Zeit und am selben Ort befallen, als epidemisch bezeichnen. Die Umwelteinflüsse, mögen sie nun kultureller, soziologischer, wirtschaftlicher oder historischer Art sein, können dann als ätiologisch bedeutsam, als einer der ursächlichen und zur gleichen Zeit variablen Faktoren beim Entstehen einer derartigen psychosomatischen Epidemie angesehen werden.

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