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Thomä (1952). Glatzel, Hans: Die Ursachen und Entstehungsbedingungen des Magen- und Duodenalgeschwürs. „Fortschritte der Diagnostik und Therapie“, Band I, Heft 10/12 (1951).. Psyche – Z Psychoanal., 5(12):222-223.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(12):222-223

Glatzel, Hans: Die Ursachen und Entstehungsbedingungen des Magen- und Duodenalgeschwürs. „Fortschritte der Diagnostik und Therapie“, Band I, Heft 10/12 (1951).

Review by:
  Thomä

Die Ätiologie der Ulkus-Krankheit als klinischer Krankheitsbegriff wird untersucht. Dabei bleibt außer Betracht, welche der pathophysiologischen Theorien der Ulkus-Bildung (Infarkttheorie, Gastritis-Theorie, vasomotorisch-spastische Theorie und so weiter) den morphologischen Geschwürsbefund am zutreffendsten erklären. Nach eingehender Abhandlung der verschiedenen Hypothesen zur Ulkus-Ätiologie kommt Verfasser zu dem Ergebnis, daß die bisherigen Bemühungen einen wesentlichen Ursachenkomplex nicht finden konnten. Die Ulkus-Krankheit als spezifisch menschliche Krankheit verlangt eine Betrachtung der „Ulkus-Persönlichkeit“ selbst, die, in Fortsetzung früherer Veröffentlichungen Glatzels, beschrieben wird. Die charakterologische Untersuchung der Ulkus-Persönlichkeit lasse bestimmte Wesensmerkmale erkennen, durch die sich diese Menschengruppe aus der Gesamtheit der Menschen deutlich heraushebe. Die Ulkus-Krankheit selbst ist der greifbar körperliche Ausdruck einer spezifisch abnormen Erlebnisreaktion bestimmter Persönlichkeiten. Die konflikthaften Erlebnisse sind solche des chronischen Gehemmtseins in einem intensiven Streben und Sehnen. Zum Wesensbild der Ulkus-Persönlichkeit gehören: Empfindlichkeit, Hemmung und Unsicherheit im Natürlich-Triebhaften, eine geringe Ausdrucksfähigkeit. Ulkus-Kranke seien anspruchsvoll, zielstrebig, ehrgeizig und leistungswillig.

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