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Balint, M. (1952). ÜBER LIEBE UND HASS. Psyche – Z Psychoanal., 6(1):19-33.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(1):19-33

ÜBER LIEBE UND HASS

Michael Balint

Translated by:
Aus dem Englischen übersetzt von Martha Spengler

I

Wenn man den Leser auffordern möchte, einige altvertraute Vorstellungen neu zu untersuchen, so erscheint es am ratsamsten, dies an Hand eines ganz einfachen Beispiels zu tun. Daher möchte ich mit einem für die analytische Praxis alltäglichen Ereignis beginnen.

Eine meiner Patientinnen, eine Frau in den Vierzigerjahren, kaufte sich kürzlich ein Haus, die erste ruhige Heimstätte in ihrem sehr unbeständigen Leben. Selbstverständlich bedeutete dies ein großes Ereignis, das Haus mußte geändert, eingerichtet und so ausgebaut werden, wie sie es wünschte. Ich will hier nicht bei der offensichtlichen Bedeutung des Hauses als eines Symbols ihrer selbst und der Mutter verweilen. Auf alle Fälle war es eine große Sache. Dann hörte sie von der Absicht eines Ehepaars, sie zu besuchen und ungefähr für 14 Tage mit ihr im neuen Hause zu wohnen. Es handelte sich um alte vertraute Freunde, und sie freute sich sehr über ihren bevorstehenden Besuch.

Sie kamen eben zur Fertigstellung des Hauses, und es war eine große Freude für beide Teile. Die Patientin konnte nicht häufig genug betonen, wie nett es sei, gerade als die ersten Gäste im neuen Hause Menschen um sich zu haben, mit denen man wirklich vertraut sei.

Zu unserer großen Überraschung machten sich aber im Laufe weniger Tage völlig unbegreiflicherweise immer stärkere Gefühle der Reizbarkeit, Spannung und Unbehaglichkeit bemerkbar.

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