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Müller-Eckhard, H. (1952). EIN ASSIMILIERTES JUDAS-SCHICKSAL UND DIE VERSPERRTE ZUFLUCHT IN DIE PSYCHOSE. Psyche – Z Psychoanal., 6(1):34-48.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(1):34-48

EIN ASSIMILIERTES JUDAS-SCHICKSAL UND DIE VERSPERRTE ZUFLUCHT IN DIE PSYCHOSE

Hans Müller-Eckhard

I

„Denn alles ist wie ein Ozean, alles fließt und berührt sich. An dem einen Ende der Welt verursachst du eine Bewegung und am andern Ende der Welt hallt sie wider ….“ In diesem Ausspruch des „Heiligen“ Sossima kommt etwas zum Ausdruck von der Überzeugung, die endgültig die Möglichkeit eines jeden persönlichen Isolationismus verneint. Sossima geht sogar so weit: „Es ist tatsächlich so, daß du schuldig bist für alles und für alle.“

Es kommt hierbei aber auch etwas zum Ausdruck von der umfassenden, unauflöslichen menschlichen Verflochtenheit und von dem „welthaften“, unverlierbaren und ununterbrochen wirksam werdenden Sein der in der Tiefe des Menschen wesenden Urbilder, „die nicht nur alles Schönste und Größte, das die Menschheit je dachte und fühlte“, enthalten, „sondern auch jede schlimmste Schandtat und Teufelei, deren die Menschen je fähig waren“ (C. G. Jung). Und Sossima machte seine Bemerkung lediglich zur Rechtfertigung einer scheinbar ganz „sinnlosen“ Tat eines Bruders, der die Vögel um Verzeihung bat. Aus dieser einen winzigen und unscheinbaren Handlung läßt Dostojewskij eine unermeßliche Welle ausgehen; er läßt sie zu einer unübersehbaren ozeanischen Ur-Sache werden, die in der Welt und in allen Menschen sich fortzusetzen in der Lage ist.

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