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Dührssen, A. (1952). ZUR FRAGE DER ANLAGEFAKTOREN, WELCHE DIE PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG GEFÄHRDEN. Psyche – Z Psychoanal., 6(1):67-80.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(1):67-80

ZUR FRAGE DER ANLAGEFAKTOREN, WELCHE DIE PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG GEFÄHRDEN

Annemarie Dührssen

Unter dem viel diskutierten Begriffspaar Anlage und Umwelt versucht man, jene Faktoren ordnend zu klassifizieren, die der Persönlichkeitsentwicklung eines Menschen ihr Gepräge geben. Für den psychiatrischen Begriff der psychopathischen Persönlichkeit herrscht in moderner Zeit die Arbeitshypothese, daß überwiegend Anlagefaktoren ursächlich an einer jeweils registrierten Auffälligkeit beteiligt seien. Von der Seite der Neurosenpsychologie wird mit Nachdruck auf das Gewicht von Umweltschäden hingewiesen, und sehr spezielle Kenntnisse scheinen bereits erarbeitet über die Eigenarten psychischer Auffälligkeiten als Ergebnis stattgehabter äußerer Einflüsse. Einigkeit herrscht wohl unter allen Forschern, daß Anlage und Umwelt zusammenwirken und gemeinsam teilhaben an der Entwicklung des Persönlichkeitsbildes. Um das Ausmaß der Beteiligung geht heute freilich noch die Diskussion, und quantitative Fragen stehen offen, ebenso wie qualitative Einzelprobleme. Die Frage nach der Art der Anlagefaktoren, die die sogenannte psychopathische Persönlichkeit kennzeichnen, ist bisher noch nicht erschöpfend beantwortet. Die in der Psychiatrie zur Zeit gängige Typisierung psychopathischer Persönlichkeiten dient zur Beschreibung abartiger seelischer Zustandsbilder. Die Merkmale dieser Beschreibung sind jedoch, wie Kurt Schneider betont, kaum geeignet, um zugleich Einzelqualitäten der Erbanlage beschreibend mitzuordnen.

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