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Meinertz, J. (1952). DIE NOTWENDIGKEIT EINER SELBSTBESINNUNG DER TIEFENPSYCHOLOGIE AUF IHRE WISSENSCHAFTLICHEN GRUNDLAGEN. Psyche – Z Psychoanal., 6(3):187-209.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(3):187-209

DIE NOTWENDIGKEIT EINER SELBSTBESINNUNG DER TIEFENPSYCHOLOGIE AUF IHRE WISSENSCHAFTLICHEN GRUNDLAGEN

Josef Meinertz

Kein Seinsgebiet, das den Namen einer Wissenschaft mit Ehren tragen will, ruht auf so fragwürdigen, uneinheitlichen und immer wieder angefochtenen Fundamenten wie die Psychologie. Im Bereich der Naturwissenschaften liegen Gegenstand, Methoden, Aufgaben und Grenzen eindeutig fest — bis auf geringfügige Grenzstreitigkeiten. Nicht als ob Kämpfe um die weltanschauliche Einordnung der Probleme dieses Wissensgebietes fehlten; sie waren sogar zeitweise sehr heftig. Aber solche Schwierigkeiten berührten die Arbeit des Forschers nur wenig. Meistens kam man ganz gut vorwärts, ohne zu so fatalen Problemen überhaupt Stellung nehmen zu müssen, wenn auch gewisse heuristische Hypothesen, die dem anfechtbaren Bezirk entstammten, als richtunggebend für manche Fragestellungen willkommen waren.

Demgegenüber ist in der Psychologie die Lage viel weniger eindeutig. Zwar zur Zeit der Hochblüte der rein naturwissenschaftlichen Haltung machte man sich die Sache leicht: man rechnete die Psychologie zu den Naturwissenschaften oder machte sie zu einer Art Appendix an deren Gebiet. Dazu hatte man insofern ein gewisses Recht, als nicht wenige der psychischen Vorgänge und ihrer Äußerungen einer Prüfung mit naturwissenschaftlichen, sogar mit mathematischen Methoden zugänglich waren. Auch als man sah, daß so das Ganze der seelisch-geistigen Zusammenhänge nicht zu erfassen war, bemühte man sich, an der Einreihung in die Naturwissenschaften festzuhalten.

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