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von Weizsäcker (1952). Jung, C. G.: Antwort auf Hiob. Zürich (Rascher-Verlag) 1952. 169 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 6(4):30.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):30

Jung, C. G.: Antwort auf Hiob. Zürich (Rascher-Verlag) 1952. 169 Seiten.

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  von Weizsäcker

Auch C. G. Jung hat nun sein „Hiobbuch“ geschrieben. Selbstverständlich ist es bedeutend und aufschlußreich. Hiob ist der Anlaß, daß Jung uns sagt, „der Gott des Alten Testamentes sei oft sehr böse“. Bin ich eigentlich geeignet, über dieses Buch etwas zu sagen? Die Sympathie, welche das Verstehen fördern Soll, fehlt mir. Und manchmal kommt mir, auch dieses Mal, Jung wie einer vor, der an der Reichen Tische sitzt und mich tröstet dadurch, daß er, ein mißvergnügter Schweizer ist. Die Realität des Psychischen, die Verwirklichung des Selbst und die Archetypen (Kant verstand darunter die intellektuelle Anschauung) sind eine zu schmale Basis, um so große Fragen zu bewältigen. Und manchmal drängt sich auf die Lippen das antike Wort „Si tacüisses …“. Man kann auch dieses Mal den Mangel an Dankbarkeit bei diesem Autor feststellen und nicht zu der Überzeugung kommen, daß man jemand schon dadurch allein verbessert, daß man ihn überlebt. Im einzelnen wäre, wenn wir schon am Negativen sind, zu erinnern, daß es keine Selbstverständlichkeit ist, aus der Bewußtmachung folge die Wahrheit. Da nicht nur Hiobs Kampf mit Gott, sondern auch das Wesen der Heiligkeit besprochen wird, und überhaupt eine Abhandlung über die Religion sich entwickelt, so verlieren wir den psychologischen Boden unter den Füßen.

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