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Müller-Eckhard (1952). PHILOSOPHIE: Ruyer, Raymond: Néo—finalisme. Bibliothèque de philosophie contemporaine (Alcan). Paris (Presses universitäres de France) 1952. 272 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 6(4):52-54.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):52-54

PHILOSOPHIE: Ruyer, Raymond: Néo—finalisme. Bibliothèque de philosophie contemporaine (Alcan). Paris (Presses universitäres de France) 1952. 272 Seiten.

Review by:
  Müller-Eckhard

Dieses vielseitige und wohlinformierte Buch ist in einer so lebendigen und originellen Sprache geschrieben, die, wenn die. Absicht einer Übersetzung in andere Sprachen bestünde, kaum ohne Verlust vieler charakteristischer Eigentümlichkeiten übertragen werden könnte, was letzten Endes einem Verlust an Substanz gleichkäme. Selbst der Verf. nennt seine Sprache an einer Stelle „langage de notre fiction metaphysique“.

Ausführlich wird die finalistische Aktivität, insbesondere in ihrem Bezug zum organischen Leben und zum Nervensystem dargestellt. Es wird auch Stellung genommen zu den antifinalistischen Einreden. Sehr häufig weist der Verf. auf seine bekannte frühere Arbeit, die 1946 erschienene „Eléments de psycho-biologie“ hin. Diese Arbeit wird noch einmal eingehend resümiert. Das ganze Buch mündet in der Theologie der Finalität: Die metaphysische Fiktion hält einige der solidesten Schlußfolgerungen der zeitgenössischen Wissenschaft auf. Sie hat aber den Vorzug, wie der Zeitraffer im Kino, die fundamentalsten Richtungen und Bewegungen zu enthüllen. Es gibt nicht nur ein universelles Reich der Finalität — sondern ein universelles „Reich“ in einem Doppelsinne: 1. Alle Wesenheiten des Universums sind Mittel finalistischer Aktion. Sie haben nicht eine „fertige“ Natur, sie bringen ihre Natur gemäß eines wieder abänderbaren Musterbildes selbst hervor.

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