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Ehebald (1952). PSYCHOTHERAPIE UND TIEFENPSYCHOLOGIE: Wendt, C. F.: Die Eifersuchtsparanoia im psychotherapeutischen Aspekt. Archiv f. Psychiatrie und Ztschr. Neurologie, Bd. 186, 5. Heft, S. 496-515, 1951.. Psyche – Z Psychoanal., 6(4):60-67.

(1952). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):60-67

ZEITSCHRIFTEN IN ÜBERSICHT

PSYCHOTHERAPIE UND TIEFENPSYCHOLOGIE: Wendt, C. F.: Die Eifersuchtsparanoia im psychotherapeutischen Aspekt. Archiv f. Psychiatrie und Ztschr. Neurologie, Bd. 186, 5. Heft, S. 496-515, 1951.

Review by:
  Ehebald

Kritische Bemerkungen zu einem Aufsatz

Die Arbeit von Wendt gibt einen neuen Beitrag zur sogenannten Kurztherapie und scheint uns gleichzeitig die Problematik eines solchen therapeutischen Verfahrens deutlich sichtbar zu machen. Da dieses Problem immer wieder in der Tiefenpsychologie diskutiert wird, glauben wir die Arbeit hier ausführlich besprechen zu sollen. Wir interpretieren zunächst den Fall, den Verfasser zur Grundlage seiner Ausführungen macht.

Ein 40jähriger Fabrikant hat schon mehrere Nervenärzte aufgesucht, weniger aus eigener Initiative als auf gütiges Zureden seiner Umgebung. Er gibt an, daß ihm seine Frau seit geraumer Zeit in kaum unvorstellbarer Weise untreu geworden sei. Er habe dafür untrügliche Beweise. Man schenke ihm aber keinen Glauben, sondern halte ihn für verrückt.

Zur Biographie erfahren wir: In den ersten 2 Jahren ihrer nun 6jährigen Ehe haben beide Partner glücklich und harmonisch miteinander gelebt. Anfänglich sei es dem Patienten zwar etwas schwergefallen, sich damit abzufinden, daß er nun nur noch mit einer Frau Zusammensein solle, denn „in seinem bisherigen Leben waren ihm die Stunden des Glücks von vielen Frauen geschenkt worden, die in ihrer fesselnden Verschiedenartigkeit nur wie ein Kollektivwesen die erfüllte Zweisamkeit verkörpern konnten, deren anderer singularer Pol er allein blieb“. Auch könnten wohl materielle Erwägungen und hier besonders der Rat des Vaters bei der Ehewahl eine Rolle gespielt haben, aber „all diese anfänglichen Unsicherheiten wurden durch das Erleben seiner jungen Ehe voll ausgeglichen“.

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